Die Kraft der Kälte!

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Photo by Alice Triquet on Unsplash

Geht man morgens den kleinen wurzeligen Pfad vom Superhero Retreat abwärts und noch ein Stückchen durch den Wald in Richtung Osten, kommt man zu einem zauberhaften, kristallklaren See, auf den die ersten Sonnenstrahlen des Tages fallen. Während die Sonne das Ufer langsam erwärmt, hat der See konstant zwischen 12 und 14 Grad. Die perfekte Temperatur für ein morgendliches “Eisbad”.

Die heilsame Wirkung der Kälte ist nicht neu, denn schon Sebastian Kneipp schaffte es Mitte des 19 Jahrhunderts seine chronische Lungenkrankheit mit wöchentlichem Baden in der eisigen Donau zu heilen. Damals noch ohne die Möglichkeit eines wissenschaftlichen Beweises. Bis heute findet man auf Naturpfaden oder in Wellnesshotels die Aufforderung durchs kalte Wasser zu waten und auch die Wissenschaft hat die Wirkung der Kälte auf den menschlichen Körper längst erforscht.

Schon meine Eltern erzählten mir vom Verein “Verkühle-Dich-Täglich”, wo sich Menschen im Winter trafen, um durch ein Loch im Eis in einen zugeforenen See zu steigen. Inzwischen gibt es Cryosaunen mit flüssigem Stickstoff, therapeutische Kältekammern und der positiv verrückte holländische “Iceman” Wim Hof hat 1,2 Mio Follower auf Instagram. Einer davon bin ich 😉

“The cold is a noble force” -Wim Hof-

Die gesundheitlichen Vorteile der gezielt eingesetzten Kälte sind vielfältig. Neben einer Reduktion der Stresshormone, einer Steigerung des Antriebs bei Depressionen und einer Stärkung des Immunsystems, wird von einer starken Verbesserung der Symptome bei Autoimmunerkrankungen und Rheuma berichtet. Wie schon Kneipp feststellte, wird auch das kardiovaskuläre System und die Lungenfunktion trainiert. Sportler profitieren von einer verbesserten Durchblutung der Muskulatur und einer beschleunigten Regeneration. Ich glaube, da ist für jeden von uns etwas dabei.

Wie wirkt Kälte gegen Stress?

Der Kältereiz in Gesicht und Nacken aktiviert das parasympathische Nervensystem. Wenn der N. Trigeminus die Kälte in unserem Gesicht wahrnimmt, stimuliert das auch den Parasympathikus und körperliche Entspannung tritt ein. Herzschlag und Atemfrequenz werden gesenkt. Deswegen ist es auch wichtig in kühlen Räumen zu schlafen und so dem Körper die Chance zu geben, nachts die Kerntemperatur etwas abzusenken.
Wenn du vor dem Schlafengehen gerne kalt duscht, um den Stress aus dem Köper zu kriegen, solltest du die Dusche allerdings mit warmem Wasser beenden. Ansonsten verengen sich die Blutgefäße an Armen und Beinen und können nicht genügend Wärme abgeben, um erholsam einzuschlafen. Am Abend wäre ein kaltes Gesichtsbad zu bevorzugen.

Warum stärkt Kälte mein Immunsystem?

Meine Mama ermahnte mich doch immer, mich warm anzuziehen, um mich nicht zu erkälten?
Beim Eisbaden geht es auch nicht um ein kontinuierliches Auskühlen des Körpers sondern um einen Reiz. In wenigen Minuten wird der Körper so stark gekühlt, dass hormonelle und immunologische Vorgänge in Gang gesetzt werden.
Ähnlich einem intensiven Trainingsreiz, aktiviert der kurze Stress unser Abwehrsystem. Der sogenannte hormetische (anregende) Stress ist wie ein Kampftraining, um im Gefahrenmoment bestmöglich vorbereitet zu sein.
Vor allem die unspezifische Immunabwehr mit unseren immer wachsamen Killerzellen wird so auf Trab gehalten.

Kälte und Depression

Rein physiologisch hilft das Eisbaden bei Depressionen durch den Anstieg des Neurotransmitters Noradrenalin.
Wer auf Antidepressiva in Medikamentenform angewiesen ist, weiß, es gibt so einige chemische Stellschrauben, an denen gedreht werden kann. Eine davon ist das Noradrenalin. Im zentralen Nervensystem steigert Noradrenalin den Antrieb und die Motivation und spielt so, ähnlich wie Serotonin und Dopamin, eine wichtige Rolle für’s Wohlbefinden.
Der Kältereiz beim Eisbaden oder in der kalten Dusche steigert die Ausschüttung von Noradrenalin und kann als Ergänzung zu einer professionellen Therapie versucht werden.

Ein weiterer Effekt der Kälte ist die absolute Konzentration auf den Körper und seine Sinne. Steig ins kalte Wasser und versuche zeitgleich eine einfache Rechenaufgabe zu lösen. Es wird dir nicht gelingen!
Diese Erkenntnis kommt auch Panikpatienten zu gute. In dem Moment, in dem sich das Gedankenrad immer schneller um die Angst dreht, ist es fast unmöglich diese abzuwenden. Der “Schock” der Kälte kann zu einer Unterbrechung der beunruhigenden Gedanken führen und einen Neustart erzwingen. Auch hier ersetzt die kalte Dusche natürlich keine professionelle Therapie!

Chronische Erkrankungen und Schmerzpatienten

Dass Kälteanwendungen chronische Erkrankungen, wie Rheuma, und Schmerzen lindern, ist bekannt. Das Warum ist sehr komplex, jedoch gehen die Entzündungswerte nachweislich nach unten.
Die Schmerzlinderung könnte damit zusammenhängen, dass Schmerz und Kälte die gleichen Nervenbahnen in Richtung Gehirn benutzen und dort von den gleichen Arealen verarbeitet werden. Dr. Josephine Worseck (“Die Heilkraft der Kälte”) nennt das eine Leitungs- und Wahrnehmungskonkurrenz. Da der Kältereiz den Schmerzreiz überlagert, werden weniger Schmerzen wahrgenommen.

Tipps

Achtung: Dein Körper muss sich langsam an die Kälte gewöhnen!

Starte nicht zu schnell, zu kalt und zu lange!
Taste dich an die Kälte heran und dusche die nächsten Tage immer ein bisschen kälter. Von warm zu lauwarm zu kalt… bis du es schaffst, eine Minute kalt zu duschen. Denke dabei auch an das Gesicht.
Das erste Kältebad sollte im Schutze der Badewanne stattfinden. Durch das Sitzen oder Liegen im kalten Wasser, ist die Wärmeabgabe des Körpers natürlich um einiges höher als beim Duschen. Mache deine ersten Erfahrungen in Begleitung, denn du weisst nie, wie dein Körper reagiert.
Entspanne dich und versuche ruhig zu atmen!

Achtung: Vermeide Eisbäder bei Herz-Kreislauf-Problemen, starkem Bluthochdruck oder akuten Infekten und besprich dein Vorhaben auf alle Fälle mit einem Arzt!

Mein starkes Immunsystem!

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Täglich kehrt wieder mehr Leben in die Städte zurück und es darf auch wieder gemeinsam gelacht werden. Wenn auch noch verdeckt durch die unterschiedlichsten Arten von Masken.

Aber auch eine gewisse Unsicherheit kehrt zurück, wird doch ständig von der Gefahr der zweiten Infektionswelle gesprochen.
“Fühlt euch nicht zu sicher, es ist noch nicht vorbei!”
Schlagzeilen wie diese tragen nicht gerade zur Beruhigung bei, bewirken jedoch, dass wir uns Gedanken darüber machen, besser auf den nächsten Angriff vorbereitet zu sein. Als Gesellschaft ebenso, wie jeder einzelne von uns.

Desto gesünder wir sind, desto stärker unser Immunsystem ist, desto milder werden die Symptome einer Infektion verlaufen. Da sprechen wir nicht nur von Corona.
Warum also warten bis uns eine Immunisierung präsentiert wird? Nehmen wir das Heft in die Hand und legen los an unserer Widerstandskraft zu arbeiten.

“…und was, wenn die zweite Welle kommt? – Dann hole ich mein Surfboard raus!”

Spätestens an diesem Punkt könnte ich aufhören zu schreiben, denn ich bin mir sicher, du weißt, was zu tun ist. Oder etwa nicht?
Ausreichend Schlaf und Bewegung, eine gesunde Ernährung, Methoden zur Stressregulation und ein lebendiges Sozialleben.
So einfach ist das – und doch so schwer umzusetzen!

Vielleicht fällt es leichter, wenn wir in dem Zusammenhang die Wissenschaft bemühen und ein paar Beweise für die Sinnhaftigkeit einer gesunden Eigeninitiative hervorholen.

• Eine Studie aus dem Jahr 2002 (Karine Spiegel, PhD) zeigte, dass Schlafmangel nach einer Schutzimpfung zu einer verminderten Produktion an Antikörpern führte. Übersetzt heißt das: Ausreichend Schlaf führt zu einer erhöhten Widerstandskraft.

• Moderates Ausdauertraining (3x pro Woche 30 min) verbessert die Herzleistung um bis zu 60%, erhöht die Fähigkeit zur Sauerstoffaufnahme um bis zu 30% und senkt die Entzündungsfaktoren in unserm Körper.

• Eine Ernährung, reich an ungesättigten Fettsäuren und Ballaststoffen, aber arm an schnell verwertbarem Zucker, verhilft nicht nur zur Gewichtsabnahme, mit allen gesundheitlichen Vorteilen, sondern erfreut auch unser Biom! Noch reichlich Gemüse dazu und unsere Darmbakterien danken es uns mit einem gestärkten Immunsystem.
Verwende vermehrt Gewürze mit antientzündlicher Wirkung. Dazu zählen Ingwer, Kurkuma und schwarzer Pfeffer.

• Während gestresste Personen ein höheres Infektrisiko haben, zeigt jede Art von Entspannungsübungen den genau gegenteiligen Effekt. Regelmäßige Atemübungen, Yoga oder MBSR (Achtsamkeitstraining) erhöhen die Anzahl der T-Lymphozyten, der sogenannten Killerzellen in unserem Körper. Auch Menschen, die regelmäßig meditieren, haben einen weitaus höheren Spiegel an Abwehrzellen und sind resilienter gegenüber belastenden Umweltfaktoren.

• Wenn du meine letzten Artikel gelesen hast, weißt du was noch fehlt. Der “Bindungsklebstoff” Oxytocin! (Wohin mit den Depressionen?)
Der Botenstoff Oxytocin, auch gerne als Kuschelhormon bezeichnet, hält nicht nur unsere Beziehungen am Leben sondern im wahrsten Sinne des Wortes auch uns selbst. Oxytocin stärkt unser Immunsystem!

Tipp:

Jeder Neustart birgt die Chance etwas zu verändern. Nütze die (hoffentlich) letzten Tage im Homeoffice, um noch einmal über gesunde Routinen nachzudenken, die du in deinen Neustart mitnehmen kannst!

Geh regelmäßig in die Sonne! Erwiesenermaßen ist Vitamin D3 ein wertvoller Helfer unserer Immunabwehr!

Bitte beachte, dass dies kein medizinischer Ratschlag ist und eine ärztliche Diagnose und Behandlung  nicht ersetzen kann. Sprich bei gesundheitlichen Problemen bitte immer zuerst mit dem Arzt deines Vertrauens!!!

Antibiotika … und dann?

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Photo by Anastasiia Ostapovych

Die ganze Welt macht eine Pause und schuld daran ist ein im Mikroskop ausserirdisch anmutendes Virus. Was anscheinend ganz vom Radar genommen wurde, sind all die anderen Krankheiten, die sich zwar in der öffentlichen Aufmerksamkeit hinter Corona anstellen müssen, aber natürlich ebenso ihr Unwesen treiben.

Vielleicht hast du dich schon gefragt, warum man den Corona-Viren nicht mit Antibiotika an den Kragen geht? Das liegt daran, dass Antibiotika ihre Wirksamkeit nur gegenüber Bakterien entfalten. Es sei denn, diese sind bereits resistent und haben gelernt, sich gegen gängige Antibiotika zu schützen.

Wenn dich eine bakteriell ausgelöste Erkrankung erwischt, wirst du aller Voraussicht nach mit Antibiotika behandelt. Aus verschiedenen Gründen führt daran meist kein Weg vorbei. Diejenigen unter euch mit Kindern, hatten sicher schon einmal das “Vergnügen” mit Streptokokken! Auch diese Erkrankungen traten jetzt in der nasskalten Jahreszeit gehäuft auf, Corona hin oder her. Allerdings führen die eingeschränkten Kontaktmöglichkeiten sicher auch zu einer geringeren Verbreitung bakterieller Infektionen.

Im Gegensatz zu den Viren (außer denen, die bewußt in der Therapie eingesetzt werden) sind viele Bakterien in unserem Körper lebensnotwendig. So ist unser Darm, vor allem der Dickdarm von Billionen nützlicher Bakterien besiedelt (Biom), die unsere Verdauung am Laufen halten. Für unser Biom ist die Einnahme von Antibiotika sowas wie der Super-GAU.

“Nach der Einnahme von Antibiotika sind die Feinde tot, die Freunde auch!”

Wenn du oder deine Liebsten in letzter Zeit mit Antibiotika behandelt wurden, wird’s jetzt spannend!

Was tun bei und nach der Einnahme von Antibiotika?

Nach der Einnahme von Antibiotika sieht unser Darm aus, wie eine bakterienleere Wüste (ich übertreibe gerne!). Langsam werden sich sowohl gute als auch schlechte Bakterien wieder ansiedeln und vermehren, sowie im besten Fall ein Gleichgewicht bilden. Im besten Fall!
Warum aber warten und auf den “best case” hoffen?

Ich möchte dir hier einen kleinen Fahrplan an die Hand geben, wie die Darmgesundheit schnellstmöglich wieder hergestellt werden kann. Übrigens liebt dein Darm diesen Fahrplan auch wenn er nicht geschädigt wurde.

Unterstütze deinen Darm schon während der Einnahme der Medikamente mit sogenannten Probiotika. Das sind die guten Darmbakterien in Pulver- oder Kapselform.
Zwei Stunden vor und nach dem Antibiotikum geschluckt, können sie die Arbeit der angeschlagenen Verbündeten erleichtern. Gefüttert werden sie mit faserreicher Nahrung, Ballaststoffen, viel Gemüse und fermentierten Lebensmitteln, sogenannten Prebiotika.
Vermeide Zucker, wo es geht! Wenn unsere Darmflora geschwächt wurde, siedeln sich gerne Pilze und Hefebakterien in unserem Darm an. Diese lieben Zucker, also lasse sie verhungern! Achte auch auf versteckten Zucker in gesüßten Speisen und Getränken.
Ist die Darminnenwand angegriffen, sollte sie geschützt werden. Vermeide Stoffe und Lebensmittel, die zu Irritationen führen (Alkohol, Weizen, Fertiggerichte…) und unterstütze deinen inneren Schutzwall mit Glutamin und Kollagen (z.B. in bone broth, auch Suppe genannt!). Diese beiden Aminosäuren halten die Membranen deiner Darmwand zusammen, die oft durch Stress sowieso schon zu weit voneinander entfernt sind. Zelluläres Social-Distancing sozusagen!
Interessanterweise helfen wieder einmal Bewegung und ausreichend Schlaf der Darmregeneration auf die Sprünge.

Intervallfasten

Da ist es schon wieder, das Intervallfasten!
Genaueres kannst du gerne auf meinem früheren Blog-Beitrag lesen, soviel sei jedoch gesagt: Gib deinen Darmbakterien genügend Pausen zur Regeneration. Während der Arbeit vermehren sie sich nicht!

Bakterien vs. Viren

Aus gegebenem Anlass möchte ich ganz vereinfacht den Unterschied zwischen Viren und Bakterien erläutern. Bakterien sind Lebewesen, Viren nicht!

Viren haben nämlich keinen eigenen Stoffwechsel und können sich nicht selbstständig vermehren. Sie enthalten nur Information, die dann den Stoffwechsel des Wirtes beeinflussen. Deswegen sprechen wir wohl auch von Computerviren und nicht von Computerbakterien.
Bakterien hingegen sind Lebewesen und können ziemlich das Gleiche, wie menschliche Zellen. Manche sind uns sogar überlegen und betreiben Photosynthese zur Energiegewinnung.

Ich kann mir vorstellen, dass einige Bakterien den Hype um den Corona-Virus als lächerlich empfinden, so wie ein begabter Jazzmusiker die Darbietungen bei einer Samstagabend-Castingshow. Frei nach dem Motto – “Die können ja nix!”
Trotzdem spricht die ganze Welt momentan zurecht von der viral ausgelösten Corona Pandemie! #bleib gesund

Bitte beachte, dass dies kein medizinischer Ratschlag ist und eine ärztliche Diagnose und Behandlung  nicht ersetzen kann. Sprich bei gesundheitlichen Problemen bitte immer zuerst mit dem Arzt deines Vertrauens!!!

 

 

Auseinandersetzen

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Photo by Joshua Ness

… und plötzlich muss man sich mit seinem Gegenüber auseinandersetzen.

Das Ende des Jahres 2020 wird sehr herausfordernd für Hebammen und Familientherapeuten. Ich gehe davon aus, dass die um sich greifenden Ausgangssperren  zu einem Baby- aber auch Scheidungsboom führen werden. Paare in Quarantäne machen gerade eine spannende Zeit durch, viele Beziehungen werden auf eine harte Probe gestellt.
Teenager können das Haus nicht mehr verlassen und müssen sich mit ihren Eltern herumschlagen, die in letzter Zeit sowieso schon komisch und altmodisch geworden waren. Das gewohnte “… chill dein Leben” führt zu Reizung, der Entlastungs- und Zufluchtsort bei den Großeltern bleibt Sperrgebiet.

“Ich setze mich gerne mit meinem Mann auseinander. Aber dürfen es auch mehr als 1,5 Meter sein?” 

Es ist schon lange bekannt, dass viele Beziehungen den gemeinsamen Urlaub oder die Weihnachtszeit nicht überstehen, weil wir plötzlich bemerken, dass wir mit dem Gegenüber nichts (mehr) anfangen können. Liebevolle Marotten beginnen auf einmal extrem zu nerven, und gemeinsame Interessen gibt’s sowieso schon lange keine mehr.

Wenn das Gefühl der Fremdbestimmung aufkommt, wir also zu wenig bis keine Freiheit haben und unsere gewohnten Routinen gestört sind, werden Kommunikationsregeln außer Kraft gesetzt. Die Zündschnur wird kürzer, und Paare, die schon länger unterschwelligen Differenzen erfolgreich aus dem Weg gegangen sind, sitzen auf einem Pulverfass.
In diesem Zusammenhang finde ich es sehr beunruhigend, wie oft in den Medien auch über häusliche Gewalt gesprochen wird.

Umso wichtiger ist es in diesen Tagen, die gegenseitigen Erwartungen und Bedürfnisse abzuklopfen. Selbst wenn man glaubt, sich gut zu kennen. Wie viel Raum und Zeit braucht jeder für sich? Wie regelt man die Betreuungszeiten der Kinder? Wann wird wirklich ungestört gearbeitet und wer übernimmt das Regiment in der Küche?

Erwartungen

Jetzt macht es Sinn, auf ein Ritual zurückzugreifen, das nicht nur in Krisenmomenten genutzt werden sollte. Nehmt ein Blatt Papier und schreibt auf die eine Seite, was ihr von eurem Partner oder eurer Partnerin erwartet. Das habt ihr vielleicht schon öfter gemacht oder vor allem im Streit lautstark kundgetan.
Das Spannende ist jedoch, auf die Rückseite des Blattes zu schreiben, was ihr glaubt, dass euer Partner oder eure Partnerin von euch erwartet. Dann tauscht eure Blätter und legt diese Erwartungen übereinander. Ich bin mir sicher, dass ihr mit euren Annahmen und Bemühungen teilweise weit am Ziel vorbeiarbeitet.

Um dabei nicht in Konflikt zu geraten, empfiehlt es sich, auf die Regeln der “gewaltfreien Kommunikation” zurückzugreifen. Für unser Kommunikationstraining gefällt mir persönlich der Ausdruck der “wertschätzenden Kommunikation” besser, allerdings hat Marshall B. Rosenberg, der Erfinder dieses Prinzips, viel in Krisengebieten gearbeitet, wo “gewaltfrei” wahrscheinlich wirklich der passende Zugang ist.

Das Grundprinzip der wertschätzenden Kommunikation sind die “Ich-Botschaften”.
Wir neigen dazu in Diskussionen Anschuldigungen auszusprechen:
“Du bist immer…”, “Du sagst ganz oft…”, “Ich weiß, du denkst jetzt wieder…”

Kein Wunder, dass diese Ansagen gerne als persönlicher Angriff oder als verletzend empfunden werden.
Niemand kann uns jedoch unser Empfinden und unser Gefühl absprechen:
“Ich fühle mich unsicher, wenn du sagst, dass…”, “Es stört mich, dass…”

Das sind klare Erklärungen unseres Gefühlszustandes, an denen es auch nichts zu rütteln gibt. Und ganz wichtig: Diskussionen dürfen auch ohne Lösung oder Kompromiss enden. Es muss keine Seite gewinnen oder recht haben. Akzeptiert das Anders-sein eures Gegenübers!

Bevor dieser Beitrag jedoch zu schwermütig wird, noch etwas Positives.
Auch die Sehnsucht nach Nähe scheint in solchen Ausnahmesituationen wieder aufzuleben. So waren im Drogeriemarkt nicht nur die Regale mit Toilettenpapier so leer wie der Trophäenschrank bei Bayer Leverkusen, sondern auch die Ablage mit Kondomen ungewöhnlich leergeräumt. Die Bunten waren sogar ausverkauft! 😉

 Tipps:

Gönnt euch ein gutes Glas Wein, nehmt Stift und Papier und “spielt” Erwartungen abklären.

Versucht euch in wertschätzender Kommunikation und wendet Ich-Botschaften an!
Das gelingt nicht immer und braucht ein bisschen Training. Vielleicht nützt ihr die Zeit, zu einem zukünftig besseren Miteinander.
(Buchtipp: “Gewaltfreie Kommunikation”, Marshall B. Rosenberg, ISBN-13: 978-3955715724)

Hilfe – die Welt steht still! Wohin mit den Depressionen?

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Photo by Fernando @cferdo

Die Welt braucht anscheinend eine Pause und nimmt sich ihre Auszeit, egal ob uns das gefällt oder nicht.

Aber es scheint sich etwas zu entwickeln dieser Tage. Menschen rücken näher zusammen und  überlegen, wo sie helfen können oder gebraucht werden. In unserem Hausflur hängt ein Zettel, auf dem die Mädchen aus der Studenten-WG im 4. Stock ihre Hilfe für Einkäufe und Erledigungen anbieten. Die Dame im zweiten Stock erzählt mir vom Balkon aus von ihrem Asthma, andere Türen bleiben, wie sonst auch, verschlossen.

In einer Stadt wie München fällt jetzt besonders auf, wie viele Menschen alleine wohnen. Singles, die ansonsten froh sind, nach der Arbeit ihre Ruhe zu genießen, aber bei (Rede)Bedarf noch Freunde zum Abendessen treffen könnten. Jedoch auch ältere Menschen, die gewohnt sind, wenigstens hin und wieder Besuch zu bekommen.

Ich lese überall von der Chance, im Stillstand zu reflektieren, sein Leben zu überdenken, einfach mal Pause zu machen.

Was aber ist mit denen, die jetzt wirklich ganz alleine sind? Die sich vielleicht Sorgen machen? Die den drohenden Einschnitt in unser aller Leben nicht als Chance, sondern mit großen Ängsten betrachten? Was ist mit denen, die sowieso mit dem Leben hadern und das Gefühl haben, nicht in diese Welt zu passen?

Wie schaffen es Menschen mit Depressionen, durch den Stillstand zu kommen, wenn die nötige Struktur verloren geht?

Laut offizieller Statistik kämpfen rund 8 Prozent der deutschen Frauen und Männer mit Depressionen, und die Dunkelziffer dürfte noch weitaus höher sein.
Wie können zweifelnde Menschen mit der aktuellen Unsicherheit umgehen?
Nur mit unserer Hilfe!

Wir sind hochsoziale Säugetiere und brauchen einander im Austausch, um Ängste richtig einschätzen und abschwächen zu können.
Unser evolutionäres Erbe sorgt dafür, dass wir beim Kontakt zu anderen Menschen ein Hormon namens Oxytocin ausschütten. Die Aufgabe von Oxytocin ist seit jeher, den lebensnotwendigen Klebstoff zwischen Mutter und Kind zu bilden, ohne den ein Menschenbaby nicht überlebensfähig wäre. Oxytocin stärkt unser Immunsystem – was es aber außerdem tut, und das erscheint mir in der momentane Situation besonders wichtig: Es beruhigt das Angstzentrum in unserem Gehirn, unsere Amygdala.
Übersetzt heißt das: Alle, die sich Sorgen machen, sind in der Gesellschaft anderer (positiver) Menschen gut aufgehoben.

Was also, wenn es dieses Umfeld für uns nicht gibt oder wir uns im Moment nicht mit anderen Menschen treffen dürfen und noch dazu an Depressionen leiden? Menschen in der Depression schaffen es meist nicht oder trauen sich nicht, den Kontakt zu anderen zu suchen. Die verzweifelten Gefühle werden mit jeder Gedankenrunde schwerer zu ertragen, und es ist niemand da, der den Kreisel stoppt. Die dunklen Wolken können sich schnell zu einem dichten Nebel ausweiten, der einem die Luft zum Atmen nimmt.

Weißt du, wie es um deine Freunde und Verwandten gerade steht? Wie sie sich gerade fühlen? Wie sie mit der Unsicherheit umgehen, die dieser Tage durch die Welt zieht? Depressive Menschen sind im Alarmmodus unterwegs, in dem ein differenziertes, relativierendes Denken nicht mehr möglich ist. Die Probleme werden zu unüberwindbaren Bergen.

“Reden hilft, zuhören auch!”

In diesen Phasen brauchen sie Unterstützung. Unterstützung von jemandem, der ihnen das Gefühl gibt, nicht alleine zu sein, um ihnen eine Perspektive aufzuzeigen, die sie selbst nicht mehr sehen können. Die Kraft, aktiv zu werden, ist nicht mehr da.

Diejenigen von Euch, die mich schon länger kennen und mit denen ich schon arbeiten durfte, wissen, dass mir der offene Umgang mit psychischen Problemen sehr am Herzen liegt. Als Betroffener möchte ich vor allem Menschen mit Depressionen zur Seite stehen, meine Erfahrungen teilen und mein Wissen als Coach (selbstverständlich kostenfrei!) zur Verfügung stellen.

Ich bin kein Arzt oder Therapeut, aber ich habe mich selbst erfolgreich durch schwere Zeiten gekämpft und ich kann zuhören. Denjenigen, die vielleicht gerade nicht alleine zurecht kommen oder niemanden haben, dem sie sich anvertrauen wollen. Reden hilft, und zuhören auch!

Angebot

Wenn Du eine Anlaufstelle für Deine Sorgen brauchst oder jemanden weißt, der/die Hilfe benötigt, melde Dich über die sozialen Plattformen oder direkt über oliver.haller@gmx.net bei mir. Damit möchte ich meinen kleinen Beitrag leisten, um die freigewordene Zeit zu einer positiveren zu machen.

Bleib gesund und pass’ gut auf die anderen auf!
Dein Oliver

Neujahrsvorsätze

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“Ob du glaubst du schaffst es, oder ob du glaubst, du schaffst es nicht – du wirst auf alle Fälle recht haben!” – Henry Ford –

Wie läuft es so mit den Neujahrsvorsätzen? Hast du überhaupt Beschlüsse gefasst, einen Vertrag mit dir selbst abgeschlossen oder gar mit Freunden auf einen möglichen Erfolg gewettet?

Ende 2018 wollten zwei Drittel der Deutschen im kommenden Jahr aktiv etwas gegen Stress unternehmen. Das ging aus der jährlichen Umfrage einer großen deutschen Krankenkasse hervor. Damit war Stressabbau (64%) zum wiederholten Male der am häufigsten genannte Neujahrsvorsatz, eingeholt von mehr Zeit für die Familie (64%) und gefolgt von mehr Bewegung (56%) und gesünderer Ernährung (53%)

Das Vorhaben, sich weniger Zeit mit Handy und Computer (27%) zu beschäftigen war weiter stark im Kommen und hat den Abstand zum Plan weniger Alkohol (15%) zu trinken erneut vergrößert. Im Vergleich zu 2014 ist dieses Bedürfnis um fast 70% gestiegen, vor allem in der Altersgruppe unter 30.

Neu auf der Liste ist (danke Greta!) der Vorsatz zu mehr umwelt- und klimafreundlichem Verhalten (64%).

Was mich allerdings erstaunt hat, war die Halbwertszeit der Vorhaben für das Jahr 2019. Jedem zweiten Deutschen gelang es 4 Monate oder länger an den Vorsätzen dranzubleiben. Auch das zeigt einen deutlichen Anstieg gegenüber den vergangenen Jahren. 4 Monate – ehrlich? Also in meiner Gegend wohnen diese braven Umsetzer nicht! 😉
Ich bin schon gespannt, wie die Umfrageergebnisse von Ende 2020 aussehen werden?

Wie ergeht es dir nun also mit deinen Vorsätzen?
Ich muss ehrlich zugeben, dass auch ich regelmäßig an meinen selbst auferlegten Optimierungsvorhaben gescheitert bin. Aber es wird besser und besser!

Ähnlich einer SMARTen Zielsetzung, die viele von aus Business-Coachings kennen, ist die Definition der Vorhaben das Um- und Auf.
Wie soll das Ergebnis aussehen, wann möchte ich es erreicht haben, wie kann ich es messbar machen und was, wenn der Schweinehund doch wieder auftaucht?

Das Wichtigste, dein Vorsatz ist kein “Alles oder Nichts”!
Nehmen wir einmal das Vorhaben, weniger Zeit mit digitalen Medien zu verbringen. Vielleicht fällt es dir leichter nach folgender Regel zu handeln:
1 Tag pro Woche & 1 Woche pro Monat & 1 Monat pro Jahr.
Damit würdest du 166 Tage im Jahr mit verringerter Bildschirmzeit erreichen, ohne das Gefühl, eines großen Verzichts. Motiviere dich zusätzlich mit dem Bild des Erfolgs. Was wird sich verändert haben?

Tipps

“No one said it would be easy, but no one said it’d be this hard”! – Sheryl Crow –

  • Formuliere einfache, realistische Ziele
  • Definiere ein genaues Ergebnis, lieber in kleinen Schritten
  • Suche dir einen Sparringspartner und hab Spaß an deinem Vorhaben
  • Wann ist der Vorsatz erreicht und wie sieht die Feier aus? 😉

… und los geht’s!!!

 

Quelle DAK, “Gute Vorsätze 2020”

 

Durchatmen!

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Der letzte Freitag vor Weihnachten und es gibt noch richtig was zu tun bevor wir endlich (hoffentlich) zufrieden durchatmen können.
Ich würde vorschlagen, das schon jetzt zu tun! Mehrmals täglich 😉

Hier im Superhero Retreat atmet man automatisch tief durch, nachdem man die 18 Stufen bis hinauf zur Terrasse bewältigt hat. Dem gegenüber steht nur der atemberaubende Anblick einer wunderschönen Landschaft!

Wie auch immer sich der freie Sauerstoff als Lebensspender auf unserem Planeten geschwindelt hat, das irdische Leben muss atmen, tief durchatmen!

“Every Breath you take, every move you make…” – Sting & The Police –

Wenn ich als Coach zum tiefen Durchatmen auffordere, geht es allerdings weniger darum, Sauerstoff in unsere Zellen zu pumpen, als durch bewusste Atmung unsere Entspannung und Gesundheit zu unterstützen.

Wie atmest du, wenn du erschrickt? Schnell und flach!
Wie atmest du, wenn dir eine Prüfungsfrage gestellt wird? Schnell und flach!
Und ich traue mich zu sagen, auch beim Abarbeiten der Weihnachtsliste wird nicht all zu tief in den Bauch geatmet.
Das ist ganz normal. Dadurch versuchen wir so schnell wie möglich Sauerstoff in den Körper zu pumpen. Aber es ist nicht entspannend!

Unser Atem ist von Tag zu Tag unterschiedlich, man sagt, kein Atemzug gleicht dem anderen, ähnlich wie es keine gleichförmigen Steine gibt.
20.000 Atemzüge in 24 Stunden! 10.000 Liter Luft saugen wir täglich in unsere Lungen und atmen sie wieder aus. Das Atmen läuft von selbst, wir brauchen nicht daran zu denken. Aber ebenso, wie unser vegetatives Nervensystem unbewusst unseren Atem steuert, können wir Einfluss auf unser vegetatives Nervensystem und somit auf unseren Stresslevel nehmen.

Der Atem gilt schon seit tausenden von Jahren als Manifestation der Lebensenergie und ist unsere einzige Möglichkeit, direkten Einfluß auf das vegetative Nervensystem zu nehmen. Vielleicht wird der Atem auch deshalb in verschiedenen Religionen als etwas Göttliches beschrieben. Die Yogis unter euch hören wahrscheinlich öfters so klingende Namen, wie Chi oder Prana.

Wissenschaftlich gesehen hat eine Atemfrequenz von 6 Atemzügen in der Minute die entspannendste Wirkung auf unser Nervensystem. Um genau zu sein, solltest du 4 Sekunden lang einatmen und 6 Sekunden lang ausatmen. Bei diesem Takt synchronisieren sich unser Atem und unsere Hirnwellen und es tritt bereits nach 2 Minuten  eine messbare Entspannung ein.

Das sollten wir uns zu Nutze machen!!!

Tipp:

Versuche den Stress aus dem Alltag zu nehmen und mache zwei geplante Pausen täglich – eine vormittags und eine am Nachmittag.
Atme für mindestens 2 Minuten bewusst im 4 zu 6 Sekunden – Rhythmus ein und aus!

… und verbinde diese Übung mit einem Becher Glühwein am Christkindlmarkt!

Every Earthling needs Earthing!

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Es ist ein wunderschöner Abend im Superhero-Retreat, ein Sonnenuntergang wie gemalt, ein kühler Wind streicht durch die Bäume und einige unserer Superhelden machen ihren Abendspaziergang. Manche von ihnen barfuß!
Deswegen wirken die Jungs und Mädels so entspannt und geerdet! …

“Walk as if you are kissing the earth with your feet!” – Thich Nhát Hanh –

Aber bevor euch das Ganze hier zu “wuwu” erscheint, lasst mich wissenschaftlicher werden und etwas über die Wirkung des Kontaktes zur Erdoberfläche schreiben.
Eigentlich ist es ja altes Wissen, dass der Aufenthalt in der Natur und da besonders der Kontakt zur Erdoberfläche, eine positive Wirkung auf uns Menschen hat. Kneippkuren, das Schwimmen im Meer oder einem kalten Gebirgssee, aber auch das Barfuß-Gehen.
Wie immer kommt die Wissenschaft hinterher und möchte dieses Empfinden auch messen. Mit erstaunlichen Ergebnissen: Zum Beispiel reagiert unser vegetatives Nervensystem innerhalb weniger Sekunden auf die Körpererdung und es kommt zu einer messbaren Entspannung. Regelmässiger Erdkontakt verringert sogar Entzündungen und Schmerzen, besagen Studien.

Diese Erdverbundenheit war über Jahrtausende hinweg gegeben. Menschen liefen immer barfuß oder in Schuhen aus natürlichen Materialien. Erst mit der Erfindung der Kunststoffe ging der Kontakt zur Erde verloren und wir begannen Bäume zu umarmen.

Was ist denn nun diese Erdung?
Man kann sich das wie einen Blitzableiter vorstellen. Elektrische Felder oder elektrostatische Aufladungen fließen bei Kontakt zur Erde. Dieser Kontakt wird von uns durch, zugegeben meist sehr stylische, Schuhe unterbunden. Selbst im Schlaf liegen wir isoliert von der natürlichen Erdung. Wir können uns nicht mehr “entladen”, sagt der Schlafforscher Prof. Dr. Amann-Jennson.

Ich möchte den elektrischen Strom in keinster Weise missen, das uns umgebende elektromagnetische Feld (EMF) hat sich jedoch total verändert. Zuerst war es nur der relativ niederfrequente elektrische Strom, der in die Häuser gebracht wurde, inzwischen gibt es unzählige Quellen (WLAN, Handy, Bildschirme…), die für uns unnatürliche Strahlung verursachen. Momentan wird heftig über die möglichen Gefahren des 5G-Netzes diskutiert.

Wenn man einen Luftballon an einem Kleidungsstück reibt, wird er magnetisch und wir können ihn an die Wand “kleben” und manchmal bekomme ich einen kleinen Stromschlag, wenn ich eine Türklinke anfasse. Das zeigt, wie “aufgeladen” wir sind, unter anderem durch die von uns getragene Textilien.
Über Erdkontakt (Earthing) können wir diese Blitze ableiten!

Obwohl man all das kontrovers diskutieren kann, schadet es auf keinen Fall, so viel wie möglich barfuß zu laufen. Im Gegenteil, auch dein Orthopäde wird sich freuen 😉

Tipps:

Versuche öfters barfuß zu gehen oder hänge deine Füsse ins kalte Wasser eines Baches oder Sees. Für die Großstädtler wird das etwas schwieriger, aber vielleicht findet ihr immer wieder eine Möglichkeit, euch zu “entladen.”

Wer schlecht einschlafen kann, könnte vor dem Schlafengehen versuchen noch ein paar Schritte durch die Wiese zu laufen. Es ist auf alle Fälle entspannender als noch ein letztes Mal eure Emails zu checken! 😉