Neujahrsvorsätze

Allgemein, Inspiration, Life Hacks

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“Ob du glaubst du schaffst es, oder ob du glaubst, du schaffst es nicht – du wirst auf alle Fälle recht haben!” – Henry Ford –

Wie läuft es so mit den Neujahrsvorsätzen? Hast du überhaupt Beschlüsse gefasst, einen Vertrag mit dir selbst abgeschlossen oder gar mit Freunden auf einen möglichen Erfolg gewettet?

Ende 2018 wollten zwei Drittel der Deutschen im kommenden Jahr aktiv etwas gegen Stress unternehmen. Das ging aus der jährlichen Umfrage einer großen deutschen Krankenkasse hervor. Damit war Stressabbau (64%) zum wiederholten Male der am häufigsten genannte Neujahrsvorsatz, eingeholt von mehr Zeit für die Familie (64%) und gefolgt von mehr Bewegung (56%) und gesünderer Ernährung (53%)

Das Vorhaben, sich weniger Zeit mit Handy und Computer (27%) zu beschäftigen war weiter stark im Kommen und hat den Abstand zum Plan weniger Alkohol (15%) zu trinken erneut vergrößert. Im Vergleich zu 2014 ist dieses Bedürfnis um fast 70% gestiegen, vor allem in der Altersgruppe unter 30.

Neu auf der Liste ist (danke Greta!) der Vorsatz zu mehr umwelt- und klimafreundlichem Verhalten (64%).

Was mich allerdings erstaunt hat, war die Halbwertszeit der Vorhaben für das Jahr 2019. Jedem zweiten Deutschen gelang es 4 Monate oder länger an den Vorsätzen dranzubleiben. Auch das zeigt einen deutlichen Anstieg gegenüber den vergangenen Jahren. 4 Monate – ehrlich? Also in meiner Gegend wohnen diese braven Umsetzer nicht! 😉
Ich bin schon gespannt, wie die Umfrageergebnisse von Ende 2020 aussehen werden?

Wie ergeht es dir nun also mit deinen Vorsätzen?
Ich muss ehrlich zugeben, dass auch ich regelmäßig an meinen selbst auferlegten Optimierungsvorhaben gescheitert bin. Aber es wird besser und besser!

Ähnlich einer SMARTen Zielsetzung, die viele von aus Business-Coachings kennen, ist die Definition der Vorhaben das Um- und Auf.
Wie soll das Ergebnis aussehen, wann möchte ich es erreicht haben, wie kann ich es messbar machen und was, wenn der Schweinehund doch wieder auftaucht?

Das Wichtigste, dein Vorsatz ist kein “Alles oder Nichts”!
Nehmen wir einmal das Vorhaben, weniger Zeit mit digitalen Medien zu verbringen. Vielleicht fällt es dir leichter nach folgender Regel zu handeln:
1 Tag pro Woche & 1 Woche pro Monat & 1 Monat pro Jahr.
Damit würdest du 166 Tage im Jahr mit verringerter Bildschirmzeit erreichen, ohne das Gefühl, eines großen Verzichts. Motiviere dich zusätzlich mit dem Bild des Erfolgs. Was wird sich verändert haben?

Tipps

“No one said it would be easy, but no one said it’d be this hard”! – Sheryl Crow –

  • Formuliere einfache, realistische Ziele
  • Definiere ein genaues Ergebnis, lieber in kleinen Schritten
  • Suche dir einen Sparringspartner und hab Spaß an deinem Vorhaben
  • Wann ist der Vorsatz erreicht und wie sieht die Feier aus? 😉

… und los geht’s!!!

 

Quelle DAK, “Gute Vorsätze 2020”

 

Dopamin – best drug ever!

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Du nimmst Dir etwas vor, etwas ziemlich Anstrengendes, Forderndes… und es gelingt! Du stehst vor dem Ergebnis deiner Arbeit und fühlst dich so richtig gut.
Irgendwie, wie auf Drogen!
Allerdings könnte dir kein Undercover-Polizist etwas Unerlaubtes nachweisen und auf die Frage, ob du etwas eingenommen hast, könntest du mit bestem Gewissen antworten: “Belohnungshormone, selbstgemacht!”

Um genauer zu sein, ein Endorphin namens Dopamin. Richtig guter Stoff, kostenlos, aber man muss sich dafür anstrengen… oder Schokolade essen! (mehr dazu in einem meiner nächsten Posts.)

Dopamin – Das Durchhaltehormon

Evolutionär gesehen wäre es fatal gewesen, nach dem ersten Scheitern das Handtuch zu werfen. Hätte eine Niederlage oder Verletzung bei der Jagd zur Aufgabe der Anstrengungen geführt, hätten unsere Vorfahren keine nachhaltige Jagdstrategie entwickelt, wir hätten nie das Feuer entdeckt und wären sicher nicht auf dem Mond gelandet. Wahrscheinlich wären wir in einem sehr frühen Entwicklungsstadium stecken geblieben und heute gar nicht hier.
Die Natur musste also vorbauen und hatte einen genialen Einfall.

Was, wenn ich den Menschen einen Botenstoff gebe, der sie hungrig nach Erlebnissen macht? Was, wenn sie umso mehr davon bekommen, je ungewisser der Ausgang einer Situation ist?
Dieser Botenstoff heißt Dopamin und löst über eine kleine Hirnstruktur namens ‘Nucleus Accumbens’ das Verlangen nach Glück aus.
Dopamin steht für die Vorfreude und kann über mehrere Zwischenstufen in Morphium umgewandelt werden. Aus Vorfreude entsteht dann Freude, die Blutgefäße weiten sich, der Blutdruck sinkt, die Atmung wird ruhiger und wir fühlen uns gut bis unbesiegbar.

“Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl!” – Andreas Möller – 

Um diesen Zustand zu erreichen müssen wir allerdings 3 Dinge beachten:
Wir brauchen ein klares Ziel, eine Herausforderung und zeitnahes Feedback, wozu unsere Anstrengung geführt hat.
Viele Menschen empfinden ihre Arbeit nicht als herausfordernd genug, sind sogar gelangweilt von ihrem Job. Frustration und Lustlosigkeit stellen sich ein, das Gegenteil von Motivation.
Umgekehrt gibt es scheinbar langweilige Tätigkeiten, die irgendwie Spaß und zufrieden machen.
Rasenmähen zum Beispiel folgt genau dem beschriebenen Prinzip: Ziel, Herausforderung und direktes Feedback zur geleisteten Arbeit. Vorne lang, hinten kurz – das war ich!

“Bei Umfragen zur Arbeitszufriedenheit schneiden Friseure sehr gut ab” – von mir –

Handwerkliche oder produzierende Berufe haben haben einen riesigen Vorteil; Das Arbeitsergebnis ist sichtbar!
Wenn du im Büro an deinem Rechner sitzt und ein Tag dem anderen gleicht, dein Kalender ständig überbucht wird und sich die To-Do-Listen verlängern anstatt zu verkürzen, ist es kein Wunder, wenn du deine Arbeit als unbefriedigend empfindest.
Wir müssen uns ein System zurecht legen, das uns unseren Arbeitsfortschritt wortwörtlich vor Augen führt. Wir müssen sehen, was wir geleistet haben!
Daran zu denken ist nicht schlecht, reicht aber meistens nicht.
Listen abhacken, Post-Its zerknüllen… du wirst spüren, was für einen Unterschied das macht!

“Du musst sehen wofür Du Dich angestrengt hast!”

Tipps

Mach’ es dir nicht zu einfach – unsere Arbeit muss uns fordern und anstrengend sein!

Starte deinen Tag mit einer kleinen, bewältigbaren Aufgabe, einem ‘Quick Win’!

Zerlege deine Arbeit in kleinere Abschnitte, lerne, dir selbst Feedback zu geben und finde ein System um dieses auch sichtbar zu machen. Dabei geht es nicht um eine Bewertung – gut oder schlecht – sondern um das Schaffen eines Bewusstseins für das Geleistete. Ich wette, es ist mehr als du denkst!

Finde Freizeitbeschäftigungen, die dem Rasenmäherprinzip folgen: Gartenarbeit, Handwerken, …

 

[Work-] Life Balance!

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Ich habe es mir zur Routine gemacht, am Beginn meiner Workshops nach den Erwartungen der Teilnehmer zu fragen. Viele Bedürfnisse haben sich über die Jahre verändert und das Bewusstsein zur Eigenverantwortung ist definitiv größer geworden.
Meine Coachees wollen nicht mehr nur vom Arzt geheilt werden, sie fragen nach Methoden für ihre eigene Werkzeugkiste.

Ein Thema hält sich jedoch hartnäckig über all die Jahre: Der Wunsch nach einer besseren “Work-Life-Balance”!

“Wähle einen Beruf den Du liebst und Du brauchst keinen Tag in Deinem Leben mehr zu arbeiten!” – Konfuzius –

Unsere Vorfahren oder auch heute noch lebende indigene Naturvölker könnten mit dem Begriff wahrscheinlich gar nichts anfangen.
Wir arbeiten seit wir existieren und wir arbeiten im Großen und Ganzen auch gerne.
Allerdings hat sich die Bedeutung von Arbeit extrem verändert und das so notwendige Tun wird oft als schwere Last empfunden.
Die gute Nachricht: Die negativen Begleiterscheinungen lassen sich orten und beseitigen.

Der Start zu mehr Balance ist meiner Meinung nach, den Begriff “Work-Life-Balance” zu vergessen und von nun an einzig und allein über unsere “Life-Balance” zu sprechen!
Warum sollten wir Leben und Arbeit trennen?
Unser Leben ist geprägt von Arbeit und die Arbeit hält uns am Leben! Sie macht einen großen Teil unseres Lebens aus und bringt im besten Fall auch richtig Spaß. Sie gibt uns Energie, Motivation und meistens auch die finanziellen Mittel um unser Leben so zu gestalten, wie wir das möchten.
Warum also immer noch die Trennung der beiden?

Lernen von den 100-Jährigen!

Auf den Inseln des Okinawa-Archipels, einem Gebiet, dass die Ärzte weltweit fasziniert, leben erstaunlich viele Menschen, die 100 Jahre und älter sind. Mehr noch: Sie sind gesund und glücklich!

“Ikegai – wichtig ist das Ziel im Leben!” – aus dem Japanischen –

Neben den Vorteilen von viel Sonnenlicht und einer sehr gesunden, maritimen Kost, haben all diese Menschen eine Aufgabe in ihrer Gesellschaft. Eine Aufgabe, die sie jeden Morgen, oft früher als gewollt, aufstehen lässt und ihnen Sinn und Wertschätzung bringt.
Arbeit ist für diese Menschen ein Ort an dem sie sich selbst verwirklichen und weiterentwickeln können.

Tipp:

Macht euch unbedingt einmal bewusst, wie viel Wert eure Arbeit in euer Leben bringt, um “Work” und “Life” nicht als Kontrahenten sondern als Team zu verstehen!

Und stellt euch einmal die Frage: Was an meiner Arbeit macht mir so richtig Spaß?
Ihr werdet merken, dass ganz viel von dem, was ihr euch wünscht, schon da ist.

 

Intervallfasten – 16:8 ist kein Bildschirmformat!

Allgemein, Ernährung, Life Hacks

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An meinen ersten Tagen im Superhero Retreat ist mir aufgefallen, dass fast keiner meiner Helden zum Frühstück erschien…

16:8 ist zwar kein Bildschirmformat, kann das körperliche Verhältnis von Höhe zu Breite jedoch durchwegs positiv in Richtung Schlankheit verändern! – von mir –

Was hat es mit diesem ominösen Intervallfasten nun wirklich auf sich?
Nehmen wir ab? Leben wir gesünder? Werden wir älter?

Nun – alles stimmt! Allerdings wurden die meisten Forschungsergebnisse im Tierversuch erbracht und sind damit nicht immer direkt auf den Menschen übertragbar. Erfahrungsberichte und Laborwerte bei Menschen sprechen jedoch eine eindeutige Sprache: Es dürfte auch bei uns Menschen bestens funktionieren!

Das 16:8 steht für einen Tag, an dem die Nahrungsaufnahme auf 8 Stunden begrenzt wird. Danach bekommt die Verdauung 16 Stunden Pause und der Körper dankt uns diese mit vielen gesundheitlichen Vorteilen. Wobei es keinen Unterschied macht ob wir das Frühstück oder das Abendessen ausfallen lassen. Man muss das auch nicht täglich machen!

Warum genau 16:8?

Nun, es gibt auch die 18:6 oder 20:4 Regel und selbst das 16:8 muss nicht exakt eingehalten werden. Aber bevor sich das hier liest wie die Fußballergebnisse bei der F-Jugend, gehe ich ein bisschen genauer auf das Timing ein.

5-6 Stunden dauert es bis die Nährstoffe aus der Blutbahn verbraucht sind. Dann leeren wir die Kurzzeitspeicher und der Körper muss an die eiserne Reserve, die Fettdepots. Ab diesem Zeitpunkt können sich die Darmbakterien regenerieren und außerdem beginnt der Körper nach ungefähr 12 Stunden mit Autophagie, der zelleigenen Müllabfuhr.

Autophagie

Autophagie bezeichnet den Prozess, mit dem Zellen eigene Bestandteile abbauen und verwerten. Das reicht von funktionsunfähigen Proteinen bis zum Abbau alter Zellbestandteile.
Die Autophagie dürfte in den evolutionären Mangelzeiten geholfen haben, Energie zu sparen.

Ähnlich wie bei (den meisten von) uns, findet bei den Darmbakterien während der Arbeitszeit keine Vermehrung statt. Wenn unsere Darmbakterien dann endlich keine Nahrung mehr aufspalten müssen, können sie sich ihrer Vermehrung widmen und das gibt unserer Verdauung zusätzlich Kraft.

Ein weiteres Enzym, das während des Fastens gebildet wird, nennt sich Telomerase. Dieses Enzym stellt die Endstücke der Chromosomen wieder her und verlängert somit die Lebensdauer unserer Zellen.
Laut momentanem Wissensstand ist die Telomerase nicht in allen Zellen aktiv, jedoch z.B. in unseren Immunzellen. Weiter gedacht, stärkt das Intervallfasten also auch unsere Körperabwehr.

Ich finde, all das klingt nicht schlecht, oder?

Tipps:

Lass’ das Frühstück oder Abendessen erstmal an einem Tag in der Woche ausfallen, so hast du nicht das Gefühl, von heute auf morgen alles ändern zu müssen. Auch wenn dir die 16 Stunden ohne Essen zu Beginn zu lange vorkommen, taste dich langsam heran.
Du wirst jedoch schnell merken, dass du auch mit längeren Essenspausen viel Energie hast und dich besser und besser fühlst.

Jetzt erwähne ich noch, dass Intervallfasten die entzündlichen Prozesse im Körper verringert und … lets go!

 

Wir lachen nicht mit Feinden!

Allgemein, Entspannung, Inspiration
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Ich bin ja ehrlich gesagt kein großer Fan von Fasching und Verkleidungen.
Das liegt vielleicht daran, dass ich zu meiner aktiven Zeit als Schauspieler einmal 60 Vorstellungen von Pippi Langstrumpf innerhalb von nur 6 Wochen gespielt habe, inklusive 3 Kostümwechsel pro Aufführung!
Aber es hat großen Spaß gemacht und das Lachen der Kinder war jedes Mal auf’s Neue ansteckend, wie die Windpocken.

Darüber möchte ich heute schreiben:
Lachen ist ansteckend und gesund, das ist wissenschaftlich erwiesen!

“Gelotologie” (von griech. γέλως gélōs „Lachen) ist die Wissenschaft der Auswirkungen des Lachens. Sie beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Aspekten des Lachens. – Wikipedia –

Was passiert in unserem Körper wenn wir lachen?
Wenn wir etwas lustig finden und zu lachen beginnen, werden in unserem Körper viele gesunde Vorgänge in Bewegung gesetzt und der Stresslevel sinkt.
Stress ist nichts anderes als der Alarmzustand des Körpers und Lachen vermittelt unserem Bewusstsein: Keine Gefahr in Verzug!

Unser parasympathisches Nervensystem wird aktiviert und eine Reihe von Botenstoffen folgen. Der Spiegel unseres Glückshormons Serotonin geht nach oben, der des Stresshormons Cortisol nach unten.
Da Serotonin zur Gruppe der Endorphine gehört, wirkt Lachen sogar schmerzlindernd.
Der Blutdruck fällt, die Atemfrequenz, und damit die Versorgung mit Sauerstoff, steigt und das Immunsystem wird aktiviert. Die Körperpolizei rückt mit der vollen Mannschaft aus (Gamma-Interferon, T-Lymphozyten, Antikörper…) und es wird sogar HGH, ein Wachstumshormon gebildet.

Die kurze Aktivitätssteigerung regt den Stoffwechsel also ordentlich an, und das Lachen verstärkt das positive Denken!
Klingt nicht schlecht, oder?

“Wir lachen nicht mit Feinden!”

Jetzt lasst uns mal zum Flirten kommen!
Was machen wir, wenn wir jemandem zum ersten Mal begegnen und großen Gefallen an dem finden, was wir da sehen?
Richtig, wir lächeln!
Manche machen das in einer nahezu hysterischen Art und Weise, aber immer noch besser als grimmig in den Raum zu blicken.

Wir lächeln uns an, die Damen legen dazu noch gerne den Kopf zur Seite, um ihre Schutzlosigkeit zu signalisieren und der Mann versucht die Frau zum Lachen zu bringen.

Wenn man die Singleportale so durchgeht, wird gerne Humor als wichtigste Eigenschaft beim Partner genannt. Gutaussehend und wohlhabend ist angeblich gar nicht so wichtig, es gibt also Hoffnung!

Da nur eine Minute Lachen so erfrischend sein soll, wie ein 45 minütiges Entspannungstraining, füge ich hier ein kurzes Video ein.
Baby Laughing https://www.youtube.com/watch?time_continue=37&v=RP4abiHdQpc

Noch ein paar Facts zum Weiterschmunzeln:

-Wenn wir unverhofft loslachen, erreicht die ausgestoßene Luft eine Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h. Nur beim Niesen  geht’s schneller.
-Wenn wir uns vor Lachen krümmen, können an die 100 Muskeln angespannt werden, alleine 18 im Gesicht.
-Im deutschsprachigen Raum gibt es an die 2000 Lachtherapeuten.
-Für alle Schwindler: Ein “echtes”Lächeln beginnt immer symmetrisch, beide Mundwinkel ziehen sich gleichzeitig nach oben.

Tipps:

Lächel soviel du kannst – auch wenn dir gar nicht danach ist!
Durch die Stellung der Gesichtsmuskulatur beim Lachen gibt der Nervus Trigeminus dem Körper das Kommando zur Entspannung. Die Botschaft an den Körper lautet ganz einfach: “Kein Feind in Sicht, Kampfbereitschaft einstellen!”

Für Führungskräfte und Eltern:
Seid euch eurer Vorbildwirkung bewusst! Ein gestresstes Alpha-Tier vermittelt seiner Herde ständige Gefahr und Alarmbereitschaft. Humor und ein ehrliches Lachen gibt Sicherheit und “strahlt” Souveränität aus!

Von Natur aus neugierig!

Allgemein, Inspiration

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“Muss das denn sein?” – dachte ich mir, als mein damals 4-jähriger Sohn wieder einmal eine (natürlich kompostierbare, mit Fairtrade-Biokaffee gefüllte) Kaffeekapsel zerlegte und das Kaffeepulver in der ganzen Küche verteilte, nachdem das Experiment mit der Wunderkerze in der Mikrowelle so gut geklappt hatte.

Neugier ist der Antrieb der Evolution!  vs.  “Curiosity Killed the Cat” 

Wenn ich Neugier als Voraussetzung für Anpassungsfähigkeit umschreibe, scheint bereits ein anderes Licht auf meine Eingangsfrage, ob Neugier wirklich sein muss. Und ja, Neugier muss sein, denn ohne sie wären wir heute alle nicht hier!

Vor ungefähr 70 bis 100 Millionen Jahren, als die ersten Säugetiere versuchten den Dinosauriern zu entkommen, war die Neugier zwar oft tödlich, aber die einzige Möglichkeit rauszufinden, wie Überleben funktioniert. Unsere Vorfahren begannen aus ihren selbst gemachten Erfahrungen zu lernen oder das Verhalten ihrer Artgenossen zu beobachten. Aufgrund der relativ großen Zahl Anzahl an Nachkommen, war der neugierige Verlust von ein paar Kollegen durchwegs zu verkraften. Man konnte also immer wieder ein Familienmitglied opfern und aus seinem Fehlverhalten lernen, ohne den Fortbestand der Herde zu riskieren. Neugier kann getrost als Grundverlangen von uns Säugetieren verstanden werden.

Zum Glück ist das menschliche Gehirn (bei den meisten von uns) heute soweit entwickelt, dass wir keine Nachkommen mehr opfern müssen. Allerdings ist es immer noch ratsam aus dem Fehlverhalten anderer zu lernen.

Und waren es nicht die Fressfeinde, so mussten wir uns im weiteren Verlauf der Evolution an eine sich ständig verändernde Umwelt anpassen. Neugier ist die Basis der Entwicklung und die Grundvoraussetzung jeglicher großer Innovation auf diesem Planeten. (Ob’s auf anderen Planeten auch so ist, wird wahrscheinlich keiner von uns je erfahren, außer Elon Musk!)

Ohne Mut und Selbstvertrauen ist Neugier fast unmöglich. Und genau da müssen wir ansetzen, bei unseren Kindern, in den Schulen, in Unternehmen und bei der Mitarbeiterführung.

Neugier ist ansteckend!

Der größte Feind der Neugier sind nämlich nicht (nur) die schlechten Erfahrungen an sich sondern die Angst, solche zu machen. Wie oft hat unser Verhalten wirklich zu lebensbedrohlichen Situationen geführt? Wie oft haben wir uns zu weit aus dem Fenster gelehnt? Während wir versuchen unseren Kindern die Sicherheit zu geben, dass ihnen nichts passieren kann, empfinden wir selbst die Gefahr als größer denn je zuvor. Auch wenn wir rational wissen, dass die Gefahren nicht real sind, lassen uns Horrorszenarien aus den Medien und Zukunftsangst schlecht schlafen.
Schlimmer noch: Wir verlieren unsere Neugier!
Und nochmal schlimmer: Wir werden zu ängstlichen Vorbildern für unsere Umwelt.

Tipps:

Erinnere dich daran, dass wir das Verhalten unserer Kollegen beobachten und beurteilen. Umgib dich mit einer positiven, angstfreien Herde!

“Wir sind der Durchschnitt der 5 Menschen, mit denen wir die meiste Zeit verbringen!” -Tony Robbins –

Muss die letzte Nachricht des Tages ein Bild des Schreckens aus der Tagesschau sein?
Lies’ stattdessen ein Kapitel aus der Biografie eines erfolgreichen Menschen.
Gehe mit positiven, motivierenden Gedanken ins Bett!

Egal wo du deine Neugier auslebst, im Beruf, bei deinen Hobbys, auf Reisen oder einfach beim Spielen. Neugier muss zur Routine werden!

Screensaver Confirmation

Allgemein, Life Hacks

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Seien wir uns mal ehrlich: Wie oft werfen wir einen kurzen, schnellen Blick auf unser Handy um zu sehen, ob eine lebensrettende Nachricht eingetroffen ist? Um zu sehen, wie spät es ist oder den nächsten Song unserer Playlist zu hören?

Laut einer Studie des US-Marktforschungsinstituts dscout entsperrt ein durchschnittlicher User sein Handy über 70 mal pro Tag.

Zumeist erscheint uns dann am Sperrbildschirm das Lieblingsbild unserer Kinder, des Hundes oder auch ein Urlaubs-Selfie mit unseren Liebsten.

Stell’ dir einmal vor, bei jeder Berührung des Bildschirms würde dir eine bestärkende Botschaft entgegenleuchten. Eine kurze Nachricht an dich selbst. Ein Satz, wie großartig und liebenswert du bist.
Klingt nicht schlecht, oder? Und beeinflusst ganz nebenbei dein Unterbewusstsein mit einer unglaublichen Kraft.

Früher wurde mir erzählt, die Musik im Supermarkt sei mit geheimen Botschaften versehen, die mich unbewusst dazu anregen sollen, ein bestimmtes Produkt zu kaufen. Als Kind konnte ich das immer gut als Ausrede für Süßigkeitenkäufe verwenden. “Keine Ahnung, wie die Smarties in die Einkaufstasche kommen. Das muss wohl wieder so eine versteckte Nachricht gewesen sein!”

Auch Filme wurden angeblich dazu missbraucht, politische Statements unters Volk zu bringen. Zumindest in Versuchen wurde immer eines der 24 Bilder pro Minute gegen einen Politslogan getauscht, um den Sehern anschließend Fragen zu politischen Themen zu stellen. Mit Erfolg!

Kurz, unser Unterbewusstsein sieht weitaus mehr, als unser Bewusstsein.
Warum also diese Möglichkeit der Manipulation nicht positiv nutzen?

Ich habe mir angewöhnt, den Home-Bildschirm meines Handys alle paar Wochen mit einem neuen ‘Satz an mich selbst’ zu versehen. Im Moment steht da in dicken Buchstaben: “ICH BIN WERTVOLL!”
Aber auch so Sätze wie “ICH BIN FREI!” oder “SEI NEUGIERIG”! gab’s auf meinem gesprungenen Display schon zu lesen. So einfach es auch ist, die unbewusste Wirkung dieses kleinen Lifehacks ist unglaublich.

Tipp:

Schreibe eine positive Bestärkung in angenehmer Schrift und Größe in einem Word-Dokument nieder. Speicher das ganze als PDF und schicke dir die Botschaft auf’s Handy. Wähle das PDF als Hintergrundbild und freue dich über 70 mal pro Tag über die wunderbare Botschaft an dich selbst.

P.S.: Apropos versteckte Nachrichten: Wer noch alte Schallplatten zuhause hat, sollte einmal “Stairway To Heaven” von Led Zeppelin oder “Another One Bites The Dust” von Queen rückwärts laufen lassen. Angeblich gibt es da die versteckten Worte “Oh, here’s to my sweet satan” oder “it’s fun to smoke marihuana” zu hören. Viel Spaß!

Lemon Water

Allgemein, Life Hacks
melissa-walker-horn-483814-unsplashPhoto by Melissa Walker Horn on Unsplash

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass du nachts Gewicht verlierst?
Stell’ dich vor dem Schlafengehen auf die Waage und wiederhole das am Morgen bevor du etwas zu dir genommen oder von dir gegeben hast. Sprechen ist natürlich erlaubt!
Du wirst bis zu einem halben Kilogramm leichter sein als am Abend zuvor!
Das liegt daran, dass wir nachts viel Flüssigkeit über Schwitzen und Atmung verlieren.
Um die “Dürre der Nacht” zu beenden, ist das morgendliche Glas Wasser bei vielen von uns schon zur Routine geworden.

Nütze die besondere Kraft der Zitrone um noch besser in den Tag zu starten.
Zitronenwasser ist äusserst gesund. Es ist basisch (die sauer schmeckenden Fruchtsäuren werden im Körper schnell abgebaut, die basischen Mineralstoffe bleiben zurück), stärkt die Darmflora, fördert die Verdauung und wirkt sogar entzündungshemmend. In Reinigungsmitteln wird die antibakterielle Wirkung der Zitrone nicht umsonst zur natürlichen Desinfektion verwendet.
Ausserdem stärkt die Zitrone das Immunsystem und kämpft durch ihren Reichtum an Vitamin C erfolgreich gegen freie Radikale.

Tipp:

Trinke nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser mit dem Saft einer halben (Bio-) Zitrone. Falls du es süßer magst, kannst du gerne etwas Honig dazugeben. Auch ist es für den Magen oft angenehmer, am Morgen warmes Wasser zu trinken.
Aber Vorsicht: Das Zitronenwasser eignet sich nicht als Tee! Ab einer Temperatur von ungefähr 40 Grad verlieren Zitrone und Honig viele Inhaltsstoffe und daher auch ihre positive Wirkung.