Dopamin – best drug ever!

Allgemein, Inspiration

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Du nimmst Dir etwas vor, etwas ziemlich Anstrengendes, Forderndes… und es gelingt! Du stehst vor dem Ergebnis deiner Arbeit und fühlst dich so richtig gut.
Irgendwie, wie auf Drogen!
Allerdings könnte dir kein Undercover-Polizist etwas Unerlaubtes nachweisen und auf die Frage, ob du etwas eingenommen hast, könntest du mit bestem Gewissen antworten: “Belohnungshormone, selbstgemacht!”

Um genauer zu sein, ein Endorphin namens Dopamin. Richtig guter Stoff, kostenlos, aber man muss sich dafür anstrengen… oder Schokolade essen! (mehr dazu in einem meiner nächsten Posts.)

Dopamin – Das Durchhaltehormon

Evolutionär gesehen wäre es fatal gewesen, nach dem ersten Scheitern das Handtuch zu werfen. Hätte eine Niederlage oder Verletzung bei der Jagd zur Aufgabe der Anstrengungen geführt, hätten unsere Vorfahren keine nachhaltige Jagdstrategie entwickelt, wir hätten nie das Feuer entdeckt und wären sicher nicht auf dem Mond gelandet. Wahrscheinlich wären wir in einem sehr frühen Entwicklungsstadium stecken geblieben und heute gar nicht hier.
Die Natur musste also vorbauen und hatte einen genialen Einfall.

Was, wenn ich den Menschen einen Botenstoff gebe, der sie hungrig nach Erlebnissen macht? Was, wenn sie umso mehr davon bekommen, je ungewisser der Ausgang einer Situation ist?
Dieser Botenstoff heißt Domamin und löst über eine kleine Hirnstruktur namens ‘Nucleus Accumbens’ das Verlangen nach Glück aus.
Dopamin steht für die Vorfreude und kann über mehrere Zwischenstufen in Morphium umgewandelt werden. Aus Vorfreude entsteht dann Freude, die Blutgefäße weiten sich, der Blutdruck sinkt, die Atmung wird ruhiger und wir fühlen uns gut bis unbesiegbar.

“Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl!” – Andreas Möller – 

Um diesen Zustand zu erreichen müssen wir allerdings 3 Dinge beachten:
Wir brauchen ein klares Ziel, eine Herausforderung und zeitnahes Feedback, wozu unsere Anstrengung geführt hat.
Viele Menschen empfinden ihre Arbeit nicht als herausfordernd genug, sind sogar gelangweilt von ihrem Job. Frustration und Lustlosigkeit stellen sich ein, das Gegenteil von Motivation.
Umgekehrt gibt es scheinbar langweilige Tätigkeiten, die irgendwie Spaß und zufrieden machen.
Rasenmähen zum Beispiel folgt genau dem beschriebenen Prinzip: Ziel, Herausforderung und direktes Feedback zur geleisteten Arbeit. Vorne lang, hinten kurz – das war ich!

“Bei Umfragen zur Arbeitszufriedenheit schneiden Friseure sehr gut ab” – von mir –

Handwerkliche oder produzierende Berufe haben haben einen riesigen Vorteil; Das Arbeitsergebnis ist sichtbar!
Wenn du im Büro an deinem Rechner sitzt und ein Tag dem anderen gleicht, dein Kalender ständig überbucht wird und sich die To-Do-Listen verlängern anstatt zu verkürzen, ist es kein Wunder, wenn du deine Arbeit als unbefriedigend empfindest.
Wir müssen uns ein System zurecht legen, das uns unseren Arbeitsfortschritt wortwörtlich vor Augen führt. Wir müssen sehen, was wir geleistet haben!
Daran zu denken ist nicht schlecht, reicht aber meistens nicht.
Listen abhacken, Post-Its zerknüllen… du wirst spüren, was für einen Unterschied das macht!

“Du musst sehen wofür Du Dich angestrengt hast!”

Tipps

Mach’ es dir nicht zu einfach – unsere Arbeit muss uns fordern und anstrengend sein!

Starte deinen Tag mit einer kleinen, bewältigbaren Aufgabe, einem ‘Quick Win’!

Zerlege deine Arbeit in kleinere Abschnitte, lerne, dir selbst Feedback zu geben und finde ein System um dieses auch sichtbar zu machen. Dabei geht es nicht um eine Bewertung – gut oder schlecht – sondern um das Schaffen eines Bewusstseins für das Geleistete. Ich wette, es ist mehr als du denkst!

Finde Freizeitbeschäftigungen, die dem Rasenmäherprinzip folgen: Gartenarbeit, Handwerken, …

 

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Intervallfasten – 16:8 ist kein Bildschirmformat!

Allgemein, Ernährung, Life Hacks

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An meinen ersten Tagen im Superhero Retreat ist mir aufgefallen, dass fast keiner meiner Helden zum Frühstück erschien…

16:8 ist zwar kein Bildschirmformat, kann das körperliche Verhältnis von Höhe zu Breite jedoch durchwegs positiv in Richtung Schlankheit verändern! – von mir –

Was hat es mit diesem ominösen Intervallfasten nun wirklich auf sich?
Nehmen wir ab? Leben wir gesünder? Werden wir älter?

Nun – alles stimmt! Allerdings wurden die meisten Forschungsergebnisse im Tierversuch erbracht und sind damit nicht immer direkt auf den Menschen übertragbar. Erfahrungsberichte und Laborwerte bei Menschen sprechen jedoch eine eindeutige Sprache: Es dürfte auch bei uns Menschen bestens funktionieren!

Das 16:8 steht für einen Tag, an dem die Nahrungsaufnahme auf 8 Stunden begrenzt wird. Danach bekommt die Verdauung 16 Stunden Pause und der Körper dankt uns diese mit vielen gesundheitlichen Vorteilen. Obwohl es keinen Unterschied macht ob wir das Frühstück oder das Abendessen ausfallen lassen. Man muss das auch nicht täglich machen!

Warum genau 16:8?

Nun, es gibt auch die 18:6 oder 20:4 Regel und selbst das 16:8 muss nicht exakt eingehalten werden. Aber bevor sich das hier liest wie die Fußballergebnisse bei der F-Jugend, gehe ich ein bisschen genauer auf das Timing ein.

5-6 Stunden dauert es bis die Nährstoffe aus der Blutbahn verbraucht sind. Dann leeren wir die Kurzzeitspeicher und der Körper muss an die eiserne Reserve, die Fettdepots. Ab diesem Zeitpunkt können sich die Darmbakterien regenerieren und außerdem beginnt der Körper nach ungefähr 12 Stunden mit Autophagie, der zelleigenen Müllabfuhr.

Autophagie

Autophagie bezeichnet den Prozess, mit dem Zellen eigene Bestandteile abbauen und verwerten. Das reicht von funktionsunfähigen Proteinen bis zum Abbau alter Zellbestandteile.
Die Autophagie dürfte in den evolutionären Mangelzeiten geholfen haben, Energie zu sparen.

Ähnlich wie bei (den meisten von) uns, findet bei den Darmbakterien während der Arbeitszeit keine Vermehrung statt. Wenn unsere Darmbakterien dann endlich keine Nahrung mehr aufspalten müssen, können sie sich ihrer Vermehrung widmen und das gibt unserer Verdauung zusätzlich Kraft.

Ein weiteres Enzym, das während des Fastens gebildet wird, nennt sich Telomerase. Dieses Enzym stellt die Endstücke der Chromosomen wieder her und verlängert somit die Lebensdauer unserer Zellen.
Laut momentanem Wissensstand ist die Telomerase nicht in allen Zellen aktiv, jedoch z.B. in unseren Immunzellen. Weiter gedacht, stärkt das Intervallfasten also auch unsere Körperabwehr.

Ich finde, all das klingt nicht schlecht, oder?

Tipps:

Lass’ das Frühstück oder Abendessen erstmal an einem Tag in der Woche ausfallen, so hast du nicht das Gefühl, von heute auf morgen alles ändern zu müssen. Auch wenn dir die 16 Stunden ohne Essen zu Beginn zu lange vorkommen, taste dich langsam heran.
Du wirst jedoch schnell merken, dass du auch mit längeren Essenspausen viel Energie hast und dich besser und besser fühlst.

Jetzt erwähne ich noch, dass Intervallfasten die entzündlichen Prozesse im Körper verringert und … lets go!

 

Freie Radikale sind keine Partei!

Allgemein, Ernährung

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Wenn ich mir die Entwicklung der Parteienlandschaft und deren Namen so ansehe, könnten die “Freien Radikale” durchwegs die Nachfolge der “Piraten” oder der freien Bürgerinitiative “FBI” antreten.
(Kandidierte nicht auch Dolly Buster mal für’s Europäische Parlament?)
Zum Glück sind freie Radikale aber keine Partei denn sie sind sehr auf Zerstörung aus. Auf die Zerstörung von Zellwänden und Proteinen!

In letzter Zeit habe ich viel über Radikalfänger oder Antioxidantien gelesen, was mich dazu veranlasst, euch die Wichtigkeit dieser Stoffe etwas bewusster zu machen.

Eines vorweg: ein gewisses Maß an freien Radikalen ist gesund und wichtig für unseren Körper, da sie als Signal- und Botenstoffe fungieren und damit Reparaturmechanismen in Gang setzen.
Wird jedoch die normale Reparatur- und Entgiftungsfunktion einer Zelle überfordert und kommt es folglich zu einer Schädigung zellulärer und extrazellulärer Makromoleküle, wird das als oxidativer Stress bezeichnet, der Alterungsprozesse in unserem Körper beschleunigt.

Wie kann man sich das vorstellen?

Immer wenn unser Körper Energie produziert, passiert das in Form von ATP (Adenosintriphosphat). Das ist der universelle Treibstoff unserer Zellen, egal ob er aus Zucker oder Fettsäuren gewonnen wurde. Im Biologieunterricht musstet ihr sicher irgendwann etwas über den Citronensäurezyklus oder die Atmungskette lernen? Genau da wird dieses ATP hergestellt.

In der Atmungskette verbinden sich Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser. Allerdings passieren hier immer wieder Fehler und es bleiben einzelne Sauerstoffatome mit einem ungepaarten Elektron übrig, sogenannte Sauerstoffradikale. Diese sind hoch reaktiv, verbinden sich mit anderen Molekülen und schädigen so das Gewebe.
Auch wenn mich die Biochemiker unter euch für den Vergleich schimpfen werden – es kommt zur Oxidation und wir “verrosten” innerlich.

Durch die Zerstörung von Lipiden (Fetten) in den Zellmembranen werden Zellen instabil, Proteine gehen kaputt und auch unsere DNA wird in Mitleidenschaft gezogen. Durch die enge räumliche Beziehung wird vor allem die DNA unserer Mitochondrien geschädigt. Die Zeltkraftwerke verlieren an Produktivität.
Auch wird die Oxidation von LDL (“schlechtes Cholesterin”) als eventuelle Ursache für Arteriosklerose diskutiert.

Wann fallen vermehrt freie Radikale an?

Bei erhöhtem Energiebedarf, also immer wenn wir uns anstrengen, werden vermehrt Radikale frei. Wenn wir als “Hochleister” unterwegs sind, sind es jedoch mehr als der Körper selbst beseitigen kann.
Das kann durch Sport ebenso begründet sein, wie durch Stress oder Krankheit.

Bei Anstrengung steigt zwar nicht die Fehlerquote der Atmungskette an, aber desto mehr Energie benötigt und produziert wird, desto mehr freie Radikale fallen an.
Um unsere Zellen und Gewebe zu schützen, ist es also essentiell, über die Nahrung ausreichend Antioxidantien aufzunehmen.
Dies sind Stoffe, die sich den freien Radikalen entgegenstellen, ähnlich den Polizisten, die friedliche Fußballfans vor Hooligans beschützen.

“Hey Du, lass’ die Zelle in Ruhe und oxidiere mich!” – Vitamin C –

Die Liste an natürlichen Radikalfängern ist lange, jedoch fast ausschließlich pflanzlich.
Sogenannten Polyphenole (sekundäre Pflanzenstoffe), die pflanzlichen Farb- und Geschmacksstoffe bieten ebenso Schutz wie Vitamin C aus Früchten und Gemüse.

Tipps:

Die Natur ist bunt! Esst unterschiedliche Früchte und Gemüse, esst bunt!
(Nein, keine Gummibärchen und auch keine M&Ms!)

Nehmt genügend Vitamin C (Acerola, Orange, Zitronen, Kiwis, Kohlgemüse, …), Vitamin A (Butter, Eigelb, Karotten …) und Vitamin E (Öle und Nüsse) zu euch.

In stressigen Zeiten kann man natürlich auch an Nahrungsergänzung denken.
Dann empfehle ich Vitamin C (500-1000mg/Tag) und ein breites Spektrum an Polyphenolen. (OPC, Grüntee-Extrakt, Beeren-Extrakte, Granatapfel-Extrakt, …)

Wir sollte zusätzliche Antioxidantien aber nur dann einsetzen, wenn wir sie auch wirklich benötigen. Bei übermäßigem Stress, viel Sport, Krankheit oder auch chronischen Entzündungen.

Wir lachen nicht mit Feinden!

Allgemein, Entspannung, Inspiration
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Photo by Ben White on Unsplash

Ich bin ja ehrlich gesagt kein großer Fan von Fasching und Verkleidungen.
Das liegt vielleicht daran, dass ich zu meiner aktiven Zeit als Schauspieler einmal 60 Vorstellungen von Pippi Langstrumpf innerhalb von nur 6 Wochen gespielt habe, inklusive 3 Kostümwechsel pro Aufführung!
Aber es hat großen Spaß gemacht und das Lachen der Kinder war jedes Mal auf’s Neue ansteckend, wie die Windpocken.

Darüber möchte ich heute schreiben:
Lachen ist ansteckend und gesund, das ist wissenschaftlich erwiesen!

“Gelotologie” (von griech. γέλως gélōs „Lachen) ist die Wissenschaft der Auswirkungen des Lachens. Sie beschäftigt sich mit den körperlichen und psychischen Aspekten des Lachens. – Wikipedia –

Was passiert in unserem Körper wenn wir lachen?
Wenn wir etwas lustig finden und zu lachen beginnen, werden in unserem Körper viele gesunde Vorgänge in Bewegung gesetzt und der Stresslevel sinkt.
Stress ist nichts anderes als der Alarmzustand des Körpers und Lachen vermittelt unserem Bewusstsein: Keine Gefahr in Verzug!

Unser parasympathisches Nervensystem wird aktiviert und eine Reihe von Botenstoffen folgen. Der Spiegel unseres Glückshormons Serotonin geht nach oben, der des Stresshormons Cortisol nach unten.
Da Serotonin zur Gruppe der Endorphine gehört, wirkt Lachen sogar schmerzlindernd.
Der Blutdruck fällt, die Atemfrequenz, und damit die Versorgung mit Sauerstoff, steigt und das Immunsystem wird aktiviert. Die Körperpolizei rückt mit der vollen Mannschaft aus (Gamma-Interferon, T-Lymphozyten, Antikörper…) und es wird sogar HGH, ein Wachstumshormon gebildet.

Die kurze Aktivitätssteigerung regt den Stoffwechsel also ordentlich an, und das Lachen verstärkt das positive Denken!
Klingt nicht schlecht, oder?

“Wir lachen nicht mit Feinden!”

Jetzt lasst uns mal zum Flirten kommen!
Was machen wir, wenn wir jemandem zum ersten Mal begegnen und großen Gefallen an dem finden, was wir da sehen?
Richtig, wir lächeln!
Manche machen das in einer nahezu hysterischen Art und Weise, aber immer noch besser als grimmig in den Raum zu blicken.

Wir lächeln uns an, die Damen legen dazu noch gerne den Kopf zur Seite, um ihre Schutzlosigkeit zu signalisieren und der Mann versucht die Frau zum Lachen zu bringen.

Wenn man die Singleportale so durchgeht, wird gerne Humor als wichtigste Eigenschaft beim Partner genannt. Gutaussehend und wohlhabend ist angeblich gar nicht so wichtig, es gibt also Hoffnung!

Da nur eine Minute Lachen so erfrischend sein soll, wie ein 45 minütiges Entspannungstraining, füge ich hier ein kurzes Video ein.
Baby Laughing https://www.youtube.com/watch?time_continue=37&v=RP4abiHdQpc

Noch ein paar Facts zum Weiterschmunzeln:

-Wenn wir unverhofft loslachen, erreicht die ausgestoßene Luft eine Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h. Nur beim Niesen  geht’s schneller.
-Wenn wir uns vor Lachen krümmen, können an die 100 Muskeln angespannt werden, alleine 18 im Gesicht.
-Im deutschsprachigen Raum gibt es an die 2000 Lachtherapeuten.
-Für alle Schwindler: Ein “echtes”Lächeln beginnt immer symmetrisch, beide Mundwinkel ziehen sich gleichzeitig nach oben.

Tipps:

Lächel soviel du kannst – auch wenn dir gar nicht danach ist!
Durch die Stellung der Gesichtsmuskulatur beim Lachen gibt der Nervus Trigeminus dem Körper das Kommando zur Entspannung. Die Botschaft an den Körper lautet ganz einfach: “Kein Feind in Sicht, Kampfbereitschaft einstellen!”

Für Führungskräfte und Eltern:
Seid euch eurer Vorbildwirkung bewusst! Ein gestresstes Alpha-Tier vermittelt seiner Herde ständige Gefahr und Alarmbereitschaft. Humor und ein ehrliches Lachen gibt Sicherheit und “strahlt” Souveränität aus!

Screensaver Confirmation

Allgemein, Life Hacks

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Seien wir uns mal ehrlich: Wie oft werfen wir einen kurzen, schnellen Blick auf unser Handy um zu sehen, ob eine lebensrettende Nachricht eingetroffen ist? Um zu sehen, wie spät es ist oder den nächsten Song unserer Playlist zu hören?

Laut einer Studie des US-Marktforschungsinstituts dscout entsperrt ein durchschnittlicher User sein Handy über 70 mal pro Tag.

Zumeist erscheint uns dann am Sperrbildschirm das Lieblingsbild unserer Kinder, des Hundes oder auch ein Urlaubs-Selfie mit unseren Liebsten.

Stell’ dir einmal vor, bei jeder Berührung des Bildschirms würde dir eine bestärkende Botschaft entgegenleuchten. Eine kurze Nachricht an dich selbst. Ein Satz, wie großartig und liebenswert du bist.
Klingt nicht schlecht, oder? Und beeinflusst ganz nebenbei dein Unterbewusstsein mit einer unglaublichen Kraft.

Früher wurde mir erzählt, die Musik im Supermarkt sei mit geheimen Botschaften versehen, die mich unbewusst dazu anregen sollen, ein bestimmtes Produkt zu kaufen. Als Kind konnte ich das immer gut als Ausrede für Süßigkeitenkäufe verwenden. “Keine Ahnung, wie die Smarties in die Einkaufstasche kommen. Das muss wohl wieder so eine versteckte Nachricht gewesen sein!”

Auch Filme wurden angeblich dazu missbraucht, politische Statements unters Volk zu bringen. Zumindest in Versuchen wurde immer eines der 24 Bilder pro Minute gegen einen Politslogan getauscht, um den Sehern anschließend Fragen zu politischen Themen zu stellen. Mit Erfolg!

Kurz, unser Unterbewusstsein sieht weitaus mehr, als unser Bewusstsein.
Warum also diese Möglichkeit der Manipulation nicht positiv nutzen?

Ich habe mir angewöhnt, den Home-Bildschirm meines Handys alle paar Wochen mit einem neuen ‘Satz an mich selbst’ zu versehen. Im Moment steht da in dicken Buchstaben: “ICH BIN WERTVOLL!”
Aber auch so Sätze wie “ICH BIN FREI!” oder “SEI NEUGIERIG”! gab’s auf meinem gesprungenen Display schon zu lesen. So einfach es auch ist, die unbewusste Wirkung dieses kleinen Lifehacks ist unglaublich.

Tipp:

Schreibe eine positive Bestärkung in angenehmer Schrift und Größe in einem Word-Dokument nieder. Speicher das ganze als PDF und schicke dir die Botschaft auf’s Handy. Wähle das PDF als Hintergrundbild und freue dich über 70 mal pro Tag über die wunderbare Botschaft an dich selbst.

P.S.: Apropos versteckte Nachrichten: Wer noch alte Schallplatten zuhause hat, sollte einmal “Stairway To Heaven” von Led Zeppelin oder “Another One Bites The Dust” von Queen rückwärts laufen lassen. Angeblich gibt es da die versteckten Worte “Oh, here’s to my sweet satan” oder “it’s fun to smoke marihuana” zu hören. Viel Spaß!

Lemon Water

Allgemein, Life Hacks
melissa-walker-horn-483814-unsplashPhoto by Melissa Walker Horn on Unsplash

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass du nachts Gewicht verlierst?
Stell’ dich vor dem Schlafengehen auf die Waage und wiederhole das am Morgen bevor du etwas zu dir genommen oder von dir gegeben hast. Sprechen ist natürlich erlaubt!
Du wirst bis zu einem halben Kilogramm leichter sein als am Abend zuvor!
Das liegt daran, dass wir nachts viel Flüssigkeit über Schwitzen und Atmung verlieren.
Um die “Dürre der Nacht” zu beenden, ist das morgendliche Glas Wasser bei vielen von uns schon zur Routine geworden.

Nütze die besondere Kraft der Zitrone um noch besser in den Tag zu starten.
Zitronenwasser ist äusserst gesund. Es ist basisch (die sauer schmeckenden Fruchtsäuren werden im Körper schnell abgebaut, die basischen Mineralstoffe bleiben zurück), stärkt die Darmflora, fördert die Verdauung und wirkt sogar entzündungshemmend. In Reinigungsmitteln wird die antibakterielle Wirkung der Zitrone nicht umsonst zur natürlichen Desinfektion verwendet.
Ausserdem stärkt die Zitrone das Immunsystem und kämpft durch ihren Reichtum an Vitamin C erfolgreich gegen freie Radikale.

Tipp:

Trinke nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser mit dem Saft einer halben (Bio-) Zitrone. Falls du es süßer magst, kannst du gerne etwas Honig dazugeben. Auch ist es für den Magen oft angenehmer, am Morgen warmes Wasser zu trinken.
Aber Vorsicht: Das Zitronenwasser eignet sich nicht als Tee! Ab einer Temperatur von ungefähr 40 Grad verlieren Zitrone und Honig viele Inhaltsstoffe und daher auch ihre positive Wirkung.

SURVIVAL OF THE HAPPIEST!

Allgemein, Inspiration
miguel-bruna-503098-unsplashPhoto by Miguel Bruna on Unsplash

Auch wenn der Jahresanfang für viele nur den Wechsel einer Zahlenkombination im Datum darstellt, birgt die ruhige Zeit für mich die Chance zur Reflektion und es entsteht die Motivation zu etwas Neuem. Bei mir ist dies der Start eines lang gehegten Traumes, meines eigenen Blogs, dem “Superhero Retreat”!

Zum hoffentlich perfekten Start in ein wunderbares 2019 möchte ich dir ein paar Gedanken zu deinen Gewohnheiten mitgeben, denn der Großteil der positiven Vorsätze für’s neue Jahr schafft es nicht einmal in den Februar.

“Die meisten Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr und unterschätzen, was sie in zehn Jahren erreichen können.” – Bill Gates –

Seit über 2 Millionen Jahren wird jeder Mensch mit einer vorinstallierten Überlebenssoftware geboren, die unser Gehirn ständig dazu anhält, nach Dingen zu suchen, die gerade falsch laufen. Das Prinzip macht Sinn: Wenn der Säbelzahntiger ums Lager schleicht, könnte es tödlich sein, sich mit den Schönheiten des Lebens zu beschäftigen. Unser Gehirn strebt nicht nach Zufriedenheit und Lebensfreude, sondern einzig und allein danach, dem Tod von der Schaufel zu springen.
Jedes mal, wenn du dir vornimmst nach Glück zu streben, wird dir dein Stammhirn erwidern, es heißt “Survival of the Fittest” und nicht “Survival of the Happiest”.
Unsere Träume verwirklichen sich nicht von selbst, ebenso wie wir nicht im Lotto gewinnen ohne einen Lottoschein zu kaufen. Wenn man lange Jahre in eine Richtung gedacht hat, bedarf es sehr viel Arbeit, diese Gehirnautobahnen zu verlassen und neue zu bauen, sehr viel Arbeit!

Die Macht der Wiederholung

Lernen basiert auf Training und Wiederholung. Stellen wir mal den (biologisch natürlich vollkommen falschen) Vergleich an, Nervenverbindungen verhalten sich wie Muskeln. Training lässt den Bizeps wachsen, Routinen die Gedankenautobahnen.
Wenn wir den negativen, gefährlichen, einst überlebensnotwendigen Gedanken nicht aktiv entgegenwirken, werden sie ihre Macht über unsere Lebenseinstellung nicht verlieren. Wir sollten also schnellst möglich beginnen, unsere Energie und Aufmerksamkeit den positiven Erlebnissen zu schenken und so unseren Wünschen auf die Sprünge zu helfen.

Route 66 , oder warum die Umsetzung so schwer fällt!

Unser Gehirn ist ein Gewohnheitstier, das gerne auch als Schweinehund verunglimpft wird. Wie schon erwähnt, ist jedes unserer Verhaltensmuster lange trainiert, auch wenn wir uns an die Trainingseinheiten meist nicht mehr erinnern, weil sie schon lange zurückliegen.
Seien wir doch mal ehrlich. Wir fassen einen Entschluss, überwinden vielleicht sogar den Schweinehund, aber jetzt soll’s schnell gehen. Nur schnell geht auf Verhaltensebene gar nichts! Wir lernen über Wiederholungen und nach neuesten Studien braucht es 66 davon, bis z.B. die morgentlichen 30 Liegestützen zur Routine geworden sind.
Das Zauberwort, zusammengesetzt aus Gehirnautobahn und Wiederholungszahl, heißt also Route 66!

Tipps:     

Tagebuch und Gewohnheitstracker

“Motivation lässt dich loslegen. Die Gewohnheit lässt dich weitermachen” – J. Rohn –

Schreibe als erste Tat des Tages 3 Dinge nieder, auf die du dich freust und bringe als letzte Aktivität des Tages 3 Dinge zu Papier, für die du dankbar bist. Mache es zur Routine und lass’ dich von der Kraft der positiven Gedanken überraschen.

‘Gewohnheitstracker’ meint eine Liste, auf der du Geschafftes sichtbar machst.
✔ 10.000 Schritte gemacht, ✔ keinen Alkohol getrunken, ✔ …
Dein Gehirn kann dadurch deine Erfolge begreifen und dankt dir deine Hartnäckigkeit mit Dopamin. Außerdem wirfst du deine sichtbar durchgehaltene Routine nicht so leicht über Board. Probier’s aus!