Burnout – ein Wasserproblem?

Allgemein, Ernährung, Regeneration

clint-mckoy-727xRkA3t1s-unsplash

Ich weiß, die Überschrift ist etwas “catchy”, aber wenn wir Burnout einmal vereinfacht als eine chronische Erschöpfung beschreiben, dann spielt der Flüssigkeitshaushalt dabei eine nicht unwichtige Rolle.
Ich stelle mir also wirklich die Frage: In wie weit spielt ‘zu wenig trinken’ eine Rolle bei der Entstehung eines Erschöpfungszustandes?

Der nachfolgende Text ist in keinster Weise eine wissenschaftliche Abhandlung, ich wäre viel eher gespannt auf euer Feedback, wie eure Trinkgewohnheiten (Wasser!) euer Wohlbefinden und eure Leistung beeinflussen?

Lasst mich einmal Dehydrierung (Dehydration) und Stress auf Zellebene vergleichen.
Unser Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser, oder besser, beinhaltet hauptsächlich Wasser. Wir wissen, dass unsere Zellen ohne Wasser nicht funktionieren.
Alles was rein oder raus muss, braucht Wasser als Transportmittel. Ernährung, Entgiftung, alles hängt davon ab, ob wir genügend trinken.
Aber selbst unsere Mitochondrien, unsere Zellkraftwerke, arbeiten mit der Ladung von Wasser. Wir wissen zum Beispiel, dass Schwermetalle unsere Mitochondrien schädigen und für Ermüdungszustände bis hin zu Krankheit verantwortlich sind.
Warum also nicht Wassermangel?
Ähnlich einemWasserkraftwerk in der Trockenzeit, wird die Ausbeute an Energie bei Flüssigkeitsmangel überschaubar sein.

Unsere Zellen brauchen Wasser schon alleine um ihre Form zu erhalten. Ist zu wenig Flüssigkeit im interzellulären Raum, verschließen sich die Zellen und halten ihre Wasserreserven zurück. Dann können jedoch keine Abfallprodukte (z.B. freie Radikale) mehr aus der Zelle geschwemmt werden und wiederums ist Erschöpfung die Folge.

Bereits ein Flüssigkeitsverlust von 0,5% – 3%, bezogen auf’s Körpergewicht, macht sich bemerkbar. Erst tritt Durstgefühl auf, dann lässt die Konzentration etwas nach. Bei einem Verlust von 5% treten bereits Kopfschmerzen und Müdigkeit auf.
5 Prozent, das sind bei einem Menschen mit 70 kg bereits 3,5 Liter!
Diese Menge an Flüssigkeit geht zwar nicht auf einmal verloren, als ob man den Stöpsel aus dem Abfluss zieht, aber genau der kontinuierliche Verlust ist das Problem. Er macht sich erst bemerkbar, wenn wir unter den Symptomen leiden, im Extremfall versagen unsere Nieren und unser Kreislauf.

“Man kann die Erkenntnisse der Medizin auf eine knappe Formel bringen: Wasser, mäßig genossen, ist unschädlich!” – Mark Twain –

Wir Menschen sind keine Kakteen, wir können kein Wasser speichern, verlieren täglich aber um die 2 Liter Flüssigkeit über Atmung, Schweiß und Urin.
Daher müssen wir kontinuierlich trinken!

Tipps:

Beginne den Tag mit einem Glas Wasser, denn auch nachts verlieren wir einiges an Flüssigkeit über Atmung und Schwitzen.
Trinke kontinuierlich über den Tag verteilt, denn unser Körper kann nur ungefähr 150 ml / 15 Minuten aufnehmen.

Deinen Flüssigkeitsbedarf errechnest du ganz einfach: 0,3 Liter Wasser pro 10 kg Körpergewicht. Bei Hitze und körperlicher Aktivität auch gerne mehr!
Natürlich beinhaltet auch unsere Nahrung eine ganze Menge Flüssigkeit, was heißt: Mit 1,5 – 2 Litern Wasser am Tag sollte euer Bedarf gedeckt sein.