Good Carb – Bad Carb

Ernährung
nic-d-424408-unsplash.jpgPhoto by Nic D on Unsplash

“Kohlenhydrate sind kleine Tierchen, die nachts die Hosen enger nähen!”
– alte Voklsweisheit –

 

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Wenn ich anfange über Kohlenhydrate nachzudenken, fällt mir der Vergleich mit einer amerikanischen CSI Serie ein.
Good Cop – Bad Cop! Sie treten unterschiedlich auf, so wie Sunny & Tubs bei Miami Vice, sind aber doch beide bei der Polizei und verfolgen das gleiche Ziel. Der Täter muss überführt und in die Zelle gebracht werden.

Bei den Kohlenhydraten verhält es sich genauso. Festnehmen und ab in die Zelle.
Good Carb – Bad Carb, beide werden vom Darm in Glukose zerlegt und als solche ans Blut abgegeben, egal ob gute oder schlechte Kohlenhydrate. Kommen sie aus Früchten, sprechen wir von Fructose, ebenso ein Einfachzucker, wie Glukose.

“Schlechte” Kohlenhydrate werden schneller zerlegt und lassen den Blutzuckerspiegel gehörig in die Höhe schnellen. Dazu gehören raffinierter Zucker, Weißmehl und all das Zeugs. Der kalorische Gehalt (Brennwert) von „Gut und Böse“ ist der gleiche, nur geben die guten Kohlenhydrate eben länger und ausgewogener Energie. Dazu gehören zum Beispiel Süßkartoffel, Vollkorn oder Wildreis.

Um den Zucker in der Blutbahn zu verwerten gibt es 2 Möglichkeiten. Bewegung, dann holen sich die Muskeln den Zucker direkt aus dem Blut, das Gehirn macht es genauso, oder durch Insulin.

Insulin befördert den überschüssigen Zucker in die Zellen. Dort dient er über den Citratzyklus und die Atmungskette der Energiegewinnung.

Wenn der momentane Bedarf gedeckt ist, wird Glukose erst in Form von Glykogen in Leber und Muskeln gespeichert und im Weiteren in Fett umgewandelt. Um genauer zu sein in Fettsäuren.

Insulin ist also der Schlüssel zu entweder Energiegewinnung oder Fetteinlagerung.

Von unseren Vorfahren haben immer die überlebt, die am meisten Reserven hatten. Dieser Mechanismus macht Sinn, nervt aber diejenigen unter uns, die ein paar Kilo zu viel mit sich herumtragen.

Dazu kommt, dass wir diese Reserve nicht mehr hergeben wollen. Bevor wir das Gesparte von der Bank abheben, fahren wir erst einmal die Ausgaben runter. So macht es auch der Körper. Der Energielevel geht runter, wir sind müde und antriebslos, das Gewicht jedoch bleibt.

Der einzige Ausweg ist Bewegung und die verminderte Aufnahme von Kohlenhydraten. Dadurch lernt der Körper Fettverbrennung als einen normalen Weg der Energiegewinnung, mit dem Nebeneffekt vieler gesundheitlicher Vorteile. Mehr

Wachsamkeit und Klarheit, weniger Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes und für die, denen es wichtig ist, wir sehen besser aus.

Tipps:

Lass’ allen überflüssigen Zucker weg, z.B. Süßigkeiten und gezuckerte Getränke.
Versuche so wenig Kohlenhydrate wie möglich zu essen. Lieber Vollkorn als Weißmehl, lieber Süßkartoffel (resistente Stärke) als Kartoffel, lieber Wildreis als Reis und vor allem dann wenn du körperlich aktiv bist.

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