SURVIVAL OF THE HAPPIEST!

Allgemein, Inspiration
miguel-bruna-503098-unsplashPhoto by Miguel Bruna on Unsplash

Auch wenn der Jahresanfang für viele nur den Wechsel einer Zahlenkombination im Datum darstellt, birgt die ruhige Zeit für mich die Chance zur Reflektion und es entsteht die Motivation zu etwas Neuem. Bei mir ist dies der Start eines lang gehegten Traumes, meines eigenen Blogs, dem “Superhero Retreat”!

Zum hoffentlich perfekten Start in ein wunderbares 2019 möchte ich dir ein paar Gedanken zu deinen Gewohnheiten mitgeben, denn der Großteil der positiven Vorsätze für’s neue Jahr schafft es nicht einmal in den Februar.

“Die meisten Menschen überschätzen, was sie in einem Jahr und unterschätzen, was sie in zehn Jahren erreichen können.” – Bill Gates –

Seit über 2 Millionen Jahren wird jeder Mensch mit einer vorinstallierten Überlebenssoftware geboren, die unser Gehirn ständig dazu anhält, nach Dingen zu suchen, die gerade falsch laufen. Das Prinzip macht Sinn: Wenn der Säbelzahntiger ums Lager schleicht, könnte es tödlich sein, sich mit den Schönheiten des Lebens zu beschäftigen. Unser Gehirn strebt nicht nach Zufriedenheit und Lebensfreude, sondern einzig und allein danach, dem Tod von der Schaufel zu springen.
Jedes mal, wenn du dir vornimmst nach Glück zu streben, wird dir dein Stammhirn erwidern, es heißt “Survival of the Fittest” und nicht “Survival of the Happiest”.
Unsere Träume verwirklichen sich nicht von selbst, ebenso wie wir nicht im Lotto gewinnen ohne einen Lottoschein zu kaufen. Wenn man lange Jahre in eine Richtung gedacht hat, bedarf es sehr viel Arbeit, diese Gehirnautobahnen zu verlassen und neue zu bauen, sehr viel Arbeit!

Die Macht der Wiederholung

Lernen basiert auf Training und Wiederholung. Stellen wir mal den (biologisch natürlich vollkommen falschen) Vergleich an, Nervenverbindungen verhalten sich wie Muskeln. Training lässt den Bizeps wachsen, Routinen die Gedankenautobahnen.
Wenn wir den negativen, gefährlichen, einst überlebensnotwendigen Gedanken nicht aktiv entgegenwirken, werden sie ihre Macht über unsere Lebenseinstellung nicht verlieren. Wir sollten also schnellst möglich beginnen, unsere Energie und Aufmerksamkeit den positiven Erlebnissen zu schenken und so unseren Wünschen auf die Sprünge zu helfen.

Route 66 , oder warum die Umsetzung so schwer fällt!

Unser Gehirn ist ein Gewohnheitstier, das gerne auch als Schweinehund verunglimpft wird. Wie schon erwähnt, ist jedes unserer Verhaltensmuster lange trainiert, auch wenn wir uns an die Trainingseinheiten meist nicht mehr erinnern, weil sie schon lange zurückliegen.
Seien wir doch mal ehrlich. Wir fassen einen Entschluss, überwinden vielleicht sogar den Schweinehund, aber jetzt soll’s schnell gehen. Nur schnell geht auf Verhaltensebene gar nichts! Wir lernen über Wiederholungen und nach neuesten Studien braucht es 66 davon, bis z.B. die morgentlichen 30 Liegestützen zur Routine geworden sind.
Das Zauberwort, zusammengesetzt aus Gehirnautobahn und Wiederholungszahl, heißt also Route 66!

Tipps:     

Tagebuch und Gewohnheitstracker

“Motivation lässt dich loslegen. Die Gewohnheit lässt dich weitermachen” – J. Rohn –

Schreibe als erste Tat des Tages 3 Dinge nieder, auf die du dich freust und bringe als letzte Aktivität des Tages 3 Dinge zu Papier, für die du dankbar bist. Mache es zur Routine und lass’ dich von der Kraft der positiven Gedanken überraschen.

‘Gewohnheitstracker’ meint eine Liste, auf der du Geschafftes sichtbar machst.
✔ 10.000 Schritte gemacht, ✔ keinen Alkohol getrunken, ✔ …
Dein Gehirn kann dadurch deine Erfolge begreifen und dankt dir deine Hartnäckigkeit mit Dopamin. Außerdem wirfst du deine sichtbar durchgehaltene Routine nicht so leicht über Board. Probier’s aus!

 

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